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Startseite » Kiew erleidet den schwersten Luftangriff seit langem – Opfer sind auch in einem Kinderspital zu beklagen
Welt

Kiew erleidet den schwersten Luftangriff seit langem – Opfer sind auch in einem Kinderspital zu beklagen

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 8, 2024
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Kiew erleidet den schwersten Luftangriff seit langem – Opfer sind auch in einem Kinderspital zu beklagen

Der russische Raketenterror fordert mehr als dreissig Todesopfer. Präsident Selenski ist ausser Landes und bereits auf dem Weg zum Nato-Gipfel. Die blutigen Ereignisse machen deutlicher denn je, dass die Ukraine mehr Hilfe bei der Luftverteidigung braucht.

Russland hat am Montagmorgen und dann erneut um die Mittagszeit eine ungewöhnlich heftige Serie von Luftangriffen gegen Ziele in der Ukraine ausgeführt. Betroffen war diesmal besonders die Hauptstadt Kiew, aber Zerstörungen wurden auch aus den Grossstädten Kriwi Rih und Dnipro gemeldet. Insgesamt kamen nach ukrainischen Angaben 33 Menschen ums Leben, 22 von ihnen allein in Kiew. Für die Hauptstadt war dies somit der blutigste Tag seit den ersten Kriegswochen.

Nach Militärangaben setzte Russland bei der morgendlichen Angriffswelle 38 Raketen und Marschflugkörper verschiedener Typen ein. Nur 30 davon hätten abgewehrt werden können. Besonderes Entsetzen löste das Geschehen im nationalen Kinderspital «Ochmatdit» aus, der grössten pädiatrischen Spezialklinik des Landes. Der Gebäudekomplex einige Kilometer westlich des Stadtzentrums erlitt nach offiziellen Angaben, die mit Fotos von Geschosstrümmern unterlegt waren, einen Treffer durch einen Marschflugkörper des Typs Ch-101. Solche Waffen sind präzise lenkbar und verfügen über einen 400 Kilogramm schweren Sprengkopf.

Klare Hinweise auf ein Kriegsverbrechen

Sollte Moskau dieses Spital tatsächlich gezielt angegriffen haben, handelte es sich um ein klares Kriegsverbrechen. In dieser medizinischen Einrichtung werden Hunderte von Kindern behandelt. Videos vom Ort des Geschehens zeigten einen mit Splittern übersäten Operationssaal, in dem während des Angriffs ein Kind operiert worden sein soll, stark beschädigte Krankenzimmer, ein völlig zerstörtes Nebengebäude und Eltern, die ihre Kinder aus der Gefahrenzone tragen. Auf einem weiteren Video vom Angriff selber ist zudem ein anfliegender Marschflugkörper erkennbar. Die russische Behauptung, das Spital sei von der ukrainischen Flugabwehr getroffen worden, ist daher kaum haltbar.

Nach ukrainischen Angaben kamen in dem Spital zwei Erwachsene ums Leben, unter ihnen eine Ärztin. Dass der Angriff unter den jungen Patienten keine Todesopfer forderte, sondern lediglich Verletzte, ist darauf zurückzuführen, dass offenbar die meisten Kinder nach Auslösung des Luftalarms rechtzeitig in den Keller gebracht worden waren.

Eine weitere medizinische Einrichtung – eine Geburtsklinik in einem anderen Stadtteil – wurde bei der zweiten Angriffswelle durch herunterfallende Raketentrümmer getroffen. Insgesamt meldeten die Behörden Kiews neben den 22 Todesopfern auch fast 100 Verletzte. Ausser der Hauptstadt war am Montag besonders stark Kriwi Rih betroffen, die Heimatstadt von Präsident Wolodimir Selenski. Von dort wurden 10 Tote und 37 Verletzte gemeldet.

Selenski befand sich während der Angriffe ausser Landes; er reist zum Nato-Gipfel nach Washington und stattete auf dem Weg dorthin dem strategischen Partnerland Polen einen Besuch ab. In Warschau forderte er eine dringliche Sitzung des Uno-Sicherheitsrates, um Russlands Angriffe international zu verurteilen. Selenski erreichte nach eigenen Angaben mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk mehrere verteidigungspolitische Vereinbarungen. Eine ist darauf ausgerichtet, ukrainische Flüchtlinge in Polen für den Militärdienst zu gewinnen und sie bereits im Nachbarland dafür auszubilden. Die beiden einigten sich auch darauf, dass Polen künftig die Möglichkeit haben sollte, in Richtung Nato-Gebiet fliegende russische Raketen bereits im ukrainischen Luftraum abzuschiessen.

Weitere Flugabwehrsysteme erwartet

Die verheerenden Angriffe vom Montag illustrieren einmal mehr, wie dringend die Ukraine stärkere Hilfe des Westens bei der Luftverteidigung benötigt. Auch wenn die geschwächten Streitkräfte Kiews noch immer die grosse Mehrheit der russischen Flugkörper abschiessen können, richten die verbleibenden russischen Treffer enorme Verwüstungen an. Besonders die Zerstörung der Elektrizitätsversorgung nimmt immer katastrophalere Ausmasse an. Am Montag meldeten die Behörden in diesem Bereich neue Rückschläge; allein in Kiew erlitten drei Umspannwerke Schäden.

Die Ukraine hat vor wenigen Tagen von Deutschland eine weitere Patriot-Batterie erhalten und besitzt nun vier Abwehrsysteme dieses Typs. Erwartet wird, dass am Nato-Gipfel definitive Zusagen von den USA, den Niederlanden und Rumänien für drei weitere Systeme kommen werden. Dies ändert jedoch nichts daran, dass wertvolle Zeit vergeudet wurde und Russland dies nutzte, um der ukrainischen Infrastruktur Schäden zuzufügen, die ein Vielfaches der Flugabwehranlagen kosten. Zudem gelten sieben Patriot-Systeme als das absolute Minimum, um die wichtigsten Städte zu schützen. Grosse Teile des Landes werden auch damit keinen oder keinen genügenden Schutz haben.

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