Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Das WM- und Passprivileg | Digitale Serie

Das WM- und Passprivileg | Digitale Serie

Mai 3, 2026
Europa vs. Amerika: Wo wächst die Zahl der Milliardäre am schnellsten?

Europa vs. Amerika: Wo wächst die Zahl der Milliardäre am schnellsten?

Mai 3, 2026
Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Mai 2, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Sonntag, Mai 3
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Puigdemont verspielt seinen letzten Trumpf: Er macht mit seiner Flucht nach Belgien den Weg für einen Neuanfang in Katalonien frei
Welt

Puigdemont verspielt seinen letzten Trumpf: Er macht mit seiner Flucht nach Belgien den Weg für einen Neuanfang in Katalonien frei

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 12, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Puigdemont verspielt seinen letzten Trumpf: Er macht mit seiner Flucht nach Belgien den Weg für einen Neuanfang in Katalonien frei

Der ehemalige Ministerpräsident entgeht einer öffentlichkeitswirksamen Verhaftung und zieht sich stattdessen freiwillig ins Abseits zurück. Das ist ein Erfolg für die regierenden Sozialisten in Barcelona und Madrid.

Die Posse begann am Donnerstagmorgen. Carles Puigdemont erschien in Barcelona auf einer Bühne, redete 15 Minuten und ergriff die Flucht – kurz bevor ihn die Polizei festnehmen konnte. Rund 24 Stunden später erklärte sein Anwalt, Puigdemont sei «nach getaner Arbeit» nach Hause zurückgekehrt. Sein Zuhause befindet sich seit sieben Jahren im belgischen Waterloo.

In Spanien droht dem ehemaligen katalanischen Ministerpräsidenten trotz Amnestiegesetz weiterhin die Verhaftung. Er wird wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder beim verbotenen Unabhängigkeitsreferendum 2017 per Haftbefehl gesucht. Der Oberste Gerichtshof des Landes schloss das Delikt der Veruntreuung von der Amnestie aus.

Dass die Festnahme nicht schon vor seiner Rede erfolgte, rechtfertigte die katalanische Polizei später damit, dass sie verhältnismässig habe vorgehen und einen Ort wählen wollen, der für weniger öffentliche Unruhe sorgen würde.

Das kann man angesichts von Puigdemonts langer internationaler Fluchtgeschichte zumindest naiv nennen. Oder auch fragwürdig, wenn man bedenkt, dass der Plan der Polizei offenbar war, ihn vor dem Parlament zu stellen – was ohne Zweifel noch mehr Öffentlichkeit erzeugt hätte. Später gab die katalanische Polizei die Festnahme dreier Beamter bekannt, die Puigdemont bei der Flucht geholfen haben sollen. Für die Polizei ist der Tag eine Blamage, das rechte politische Lager in Spanien schäumt vor Wut ob der «Erniedrigung Spaniens».

Puigdemonts verspielt seinen letzten Trumpf

Die Sozialisten, die in Madrid und nun auch in Barcelona die Regierung anführen, dürften dies verschmerzen können. Denn am vergangenen Donnerstag stand für sie viel auf dem Spiel. In Barcelona wurde an diesem Tag ein neuer Regionalpräsident gewählt. Mit dem Sozialisten Salvador Illa bekleidet das Amt erstmals seit 14 Jahren wieder ein Politiker, der gegen die Abspaltung Kataloniens von Spanien ist. Ins Amt verholfen hatten ihm ausgerechnet die Stimmen der linken Separatistenpartei ERC.

Die Wahl eines Abspaltungsgegners an die Spitze der katalanischen Regierung bedeutet eine bittere Niederlage für Puigdemont und das vorläufige Ende seines Traums einer unabhängigen Republik Katalonien.

Um sich dem Neuanfang entgegenzustellen, tat Puigdemont deshalb, was er am besten kann: Er ging auf Konfrontation mit der spanischen Justiz. Damit wollte er seine Inszenierung als ewiger Widerstandskämpfer aufrechterhalten und seine schwindende Anhängerschaft mobilisieren.

Als er sich danach einer öffentlichkeitswirksamen Verhaftung vor dem Regionalparlament entzog, hat er jedoch seinen letzten Trumpf verspielt. Die Bilder des Junts-Chefs in Handschellen hätten das Lager der Unabhängigkeitsbefürworter womöglich kurzfristig noch einmal zusammengeschweisst und nicht nur die Regierungsbildung in der katalanischen Hauptstadt torpediert, sondern auch die Minderheitsregierung in Madrid vor eine Zerreissprobe gestellt. Der sozialistische Regierungschef Pedro Sánchez ist im spanischen Parlament auf die Unterstützung der katalanischen Parteien Junts und ERC angewiesen.

Ohne Amnestie bleibt der Separatistenführer ein Unruheherd

Dass Puigdemont nicht zum Märtyrer werden will, erklärte er selbst am Tag nach seiner Flucht. Nie werde er sich von der spanischen Polizei festnehmen lassen. Lieber steht der 61-Jährige abseits, während die Sozialisten in Madrid und Barcelona regieren.

Puigdemont dürfte auch in Zukunft mit gelegentlichen Grenzüberschreitungen seinem Traum von der Unabhängigkeit weiter Geltung verschaffen wollen. Ein solches Katz-und-Maus-Spiel wäre spätestens dann beendet, wenn Spaniens Richter auch den 61-Jährigen voll amnestieren und damit zu dem machen würden, was er inzwischen ist: einem einfachen Abgeordneten der Opposition in einem Regionalparlament.

Weiter Lesen

Das WM- und Passprivileg | Digitale Serie

Das WM- und Passprivileg | Digitale Serie

Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Japans Takaichi verspricht engere Energiekooperation mit Vietnam | Energienachrichten

Japans Takaichi verspricht engere Energiekooperation mit Vietnam | Energienachrichten

Die USA sollen wegen des Iran-Kriegs 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen | Militärnachrichten

Die USA sollen wegen des Iran-Kriegs 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen | Militärnachrichten

Gaza-Hilfsflottenschiffe nach israelischem Abfangen nach Kreta gebracht | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Gaza-Hilfsflottenschiffe nach israelischem Abfangen nach Kreta gebracht | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Redakteurfavoriten

Europa vs. Amerika: Wo wächst die Zahl der Milliardäre am schnellsten?

Europa vs. Amerika: Wo wächst die Zahl der Milliardäre am schnellsten?

Mai 3, 2026
Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Mai 2, 2026
Schalke kehrt in die Bundesliga zurück: Karius, Dzeko und Muslic überzeugen als deutscher Spitzenaufsteiger

Schalke kehrt in die Bundesliga zurück: Karius, Dzeko und Muslic überzeugen als deutscher Spitzenaufsteiger

Mai 2, 2026
Zwillingsschwestern, die nur wenige Minuten voneinander entfernt geboren wurden, entdecken zunächst im unglaublichen Großbritannien, dass sie unterschiedliche Väter haben

Zwillingsschwestern, die nur wenige Minuten voneinander entfernt geboren wurden, entdecken zunächst im unglaublichen Großbritannien, dass sie unterschiedliche Väter haben

Mai 2, 2026
Ende der Rettungsaktion: Buckelwal „Timmy“ in der Nordsee freigelassen

Ende der Rettungsaktion: Buckelwal „Timmy“ in der Nordsee freigelassen

Mai 2, 2026

Neueste Nachrichten

Japans Takaichi verspricht engere Energiekooperation mit Vietnam | Energienachrichten

Japans Takaichi verspricht engere Energiekooperation mit Vietnam | Energienachrichten

Mai 2, 2026
Unterwasserroboter beschattet Pottwale, indem er auf ihre Klickgeräusche hört

Unterwasserroboter beschattet Pottwale, indem er auf ihre Klickgeräusche hört

Mai 2, 2026
„Ein Gefühl der Angst“: Europas erste Klimaflüchtlinge leben in ständiger Angst vor extremen Wetterbedingungen

„Ein Gefühl der Angst“: Europas erste Klimaflüchtlinge leben in ständiger Angst vor extremen Wetterbedingungen

Mai 2, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?