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Startseite » Trump macht den Nahen Osten erneut zur Familiensache
Welt

Trump macht den Nahen Osten erneut zur Familiensache

MitarbeiterBy MitarbeiterDezember 3, 2024
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Trump macht den Nahen Osten erneut zur Familiensache

Der Geschäftsmann Massad Boulos wird Berater für Nahostfragen im Weissen Haus. Er ist der Schwiegervater von Trumps Tochter Tiffany und entstammt einer namhaften Familie in Libanon. Boulos soll zudem in Kontakt mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas stehen.

In seiner ersten Amtszeit kürte Donald Trump seinen Schwiegersohn Jared Kushner zu seinem Sondergesandten für den Nahen Osten. Nun ernannte er Massad Boulos – den Schwiegervater seiner Tochter Tiffany – zum Berater für die konfliktreiche Weltregion. «Massad ist ein Dealmaker und ein standhafter Unterstützer für Frieden im Nahen Osten», schrieb Trump am Sonntag auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social.

Boulos wird voraussichtlich mit dem Immobilieninvestor Steven Witkoff zusammenarbeiten, der selbst aus einer jüdischen Familie stammt. Trump hatte seinen langjährigen Freund und Golfpartner bereits vor drei Wochen zu seinem Sondergesandten für den Nahen Osten erklärt. Gemäss der «New York Times» hat Witkoff langjährige Geschäftsbeziehungen zu Staatsfonds in den Golfstaaten, die in den USA viel Geld in den Immobiliensektor investieren.

Zwei wegweisende Heiraten

Boulos hingegen ist vor allem in seiner libanesischen Heimat gut vernetzt. Sein Grossonkel war Abgeordneter und Minister in Libanon, wie «L’Orient-Le Jour» berichtet. Sein Vater amtierte während 13 Jahren als Bürgermeister seines christlichen Heimatdorfes Kfar Akka im Norden des Landes. Sein Bruder Philippe Boulos besitzt mehrere Restaurants in dem kleinen Mittelmeeranrainer.

Boulos studierte in Texas internationales Recht, bevor er wie viele Libanesen den Grundstein für seinen geschäftlichen Erfolg in Afrika legte. Wobei ihm hierbei auch die Heirat mit Sarah Fadoul half, der Tochter des libanesischen Tycoons Zuhair Fadoul. Dieser besass in Ostafrika bereits ein breites Firmennetz. Boulos übernahm die Leitung des Automobilkonzerns SCOA in Lagos. Heute wird sein Vermögen auf 500 Millionen bis zu 1 Milliarde Dollar geschätzt.

Eine zweite Heirat verschaffte Boulos den Zugang in die innersten Machtzirkel der amerikanischen Politik. Sein Sohn Michael heiratete Trumps Tochter Tiffany 2022 in dessen Privatklub Mar-a-Lago in Florida. Die beiden sollen sich 2018 bei einer Party auf der griechischen Ferieninsel Mykonos kennengelernt haben. Als nun offizieller Teil der Familie spielte der Vater Boulos im Präsidentschaftswahlkampf eine aktive Rolle. Er war vor allem dafür zuständig, das Vertrauen der vielen arabischstämmigen Wähler in Michigan zu gewinnen. Viele von ihnen waren enttäuscht über die aus ihrer Sicht einseitige Unterstützung der Biden-Harris-Regierung für Israel im Gazakrieg.

Verbindungsmann zu Abbas

Nun soll Boulos den Präsidenten darin beraten, den Nahen Osten zu befrieden. Wenn es um die komplexen innerlibanesischen Machtkämpfe zwischen Christen, Schiiten, Sunniten oder Drusen geht, dürfte er ein gutes Verständnis dafür haben. Zweimal – 2009 und 2018 – versuchte er angeblich selbst, für zwei unterschiedliche christliche Parteien für einen Sitz im Parlament zu kandidieren. Heute beteuert Boulos, er sei mit keiner libanesischen Partei verbunden, aber mit den meisten Christenführern bekannt – sowohl mit den Gegnern als auch mit den Verbündeten der schiitischen Hizbullah-Miliz.

Das Präsidentenamt in Libanon ist gewöhnlich für einen maronitischen Christen reserviert. Doch seit zwei Jahren ist das Amt vakant, weil sich das Parlament nicht auf einen Kandidaten einigen kann. Der Grund dafür ist ein geopolitisches Tauziehen zwischen den Verbündeten der iranisch-schiitischen «Achse des Widerstands» gegen Israel und jenen der USA und der sunnitisch regierten Golfstaaten. Da der Hizbullah durch den Krieg gegen Israel stark geschwächt ist, könnte neue Bewegung in diesen innerlibanesischen Machtkampf kommen.

Boulos ist aber nicht nur in Libanon gut vernetzt. Er fungierte in den vergangenen Monaten auch als Mittelsmann zwischen Trump und dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas. In seiner ersten Amtszeit verfolgte Trump eine proisraelische Agenda. Er verlegte unter anderem die amerikanische Botschaft nach Jerusalem, anerkannte dieses als «Israels Hauptstadt» und ignorierte somit den Anspruch der Palästinenser auf Ostjerusalem. Nun scheint Abbas frühzeitig zu versuchen, sich mit Trump gut zu stellen. Nach dem Attentat im Juli auf ihn schrieb ihm der Palästinenserführer einen mitfühlenden Brief, den Boulos übermittelte.

Barak Ravid, der Nahostexperte des Nachrichtenportals «Axios», schreibt nun: «Boulos’ Ernennung ist ein weiteres Signal, dass von Trump im Nahen Osten ein diplomatischer Vorstoss zu erwarten ist.»

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