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Startseite » Die Armee des Sudans erobert den Präsidentenpalast zurück – und erringt ihren grössten Sieg in einem lange festgefahrenen Krieg
Welt

Die Armee des Sudans erobert den Präsidentenpalast zurück – und erringt ihren grössten Sieg in einem lange festgefahrenen Krieg

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 21, 2025
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Die Armee des Sudans erobert den Präsidentenpalast zurück – und erringt ihren grössten Sieg in einem lange festgefahrenen Krieg

Fast zwei Jahre nach Kriegsbeginn drängt die Armee eine mächtige Miliz mit einer grossen Offensive zurück. Für die Menschen im Land ist das jedoch kaum eine gute Nachricht.

Die sudanesische Armee hat am Freitag den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Khartum zurückerobert. Es ist ein grosser symbolischer Sieg für die Armee und ein möglicher Wendepunkt in einem Krieg, der bald zwei Jahre dauert und laut internationalen Organisationen die grösste humanitäre Krise der Welt ausgelöst hat.

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Seit den ersten Kriegswochen wurde der Palast von den Rapid Support Forces (RSF) gehalten, einer gegen 100 000 Mann starken Miliz, die weite Teile des Westens und des Südens des Sudans erobert hat. Die RSF kontrollierten lange auch die zerstörte Hauptstadt. Diese Kontrolle haben sie in den vergangenen Monaten verloren, als die Armee mit einer grossen Offensive immer weiter vorrückte.

Die Armee verbreitete am Freitag Videos, die jubelnde Kämpfer vor dem Eingang und im Innern des Palastes zeigten. Der Palast wurde im 19. Jahrhundert gebaut, er liegt am Ufer des Nils im Zentrum Khartums. Er wurde bei den jetzigen Kämpfen teilweise zerstört, in den Videos sind Einschusslöcher in den Wänden zu sehen und zerschossenes Glas.

Der Informationsminister des Sudans, der gleichzeitig der Sprecher der Armee ist, schrieb auf Social Media: «Heute wurde die Flagge gehisst, der Palast ist zurück, und der Weg geht weiter, bis der Sieg vollständig ist.»

Türkische und iranische Drohnen helfen der Armee

Die Einnahme des Palasts ist das Resultat der Kräfteverschiebungen in den letzten Monaten. Als der Krieg im April 2023 begann, verlor die nationale Armee viel Territorium an die RSF, die zwar über keine Luftwaffe verfügen, aber kampferprobter waren als die Armee. Die RSF profitierten auch von der Unterstützung durch die Vereinigten Arabischen Emirate, die Waffen lieferten, und die russischen Wagner-Kämpfer, die im Sudan vor allem im Goldabbau aktiv sind.

Im September 2024 begann die Armee eine Gegenoffensive, mit der sie der RSF grosse Gebiete wieder abgenommen hat. Auch in der Hauptstadt gelang es der Armee, Stadtteile und strategisch wichtige Brücken zurückzuerobern und der RSF Versorgungswege abzuschneiden. Die neue Stärke der Armee rührt unter anderem daher, dass sie Unterstützung von mit der RSF verfeindeten bewaffneten Gruppen erhält. Dazu setzt die Armee türkische und iranische Drohnen ein – was zeigt, wie stark der Krieg auch davon geprägt ist, dass ausländische Mächte mitmischen.

Die Rückeroberung von Khartum ist der grösste Erfolg der Armee seit Kriegsbeginn. Sie kann sich dadurch wieder als Staatsmacht präsentieren – nicht einfach als eine von zwei Kriegsparteien. In den vergangenen zwei Jahren war die Zentrale der Armee Hunderte von Kilometern entfernt in Port Sudan am Roten Meer. Es ist möglich, dass die Armee nun bald eine Übergangsregierung einsetzt.

Es ist aber unwahrscheinlich, dass die Armee und die mit ihr verbündeten Gruppen die RSF vollständig besiegen werden. Die RSF sind vor allem in der Region Darfur im Westen des Landes stark verankert, wo ihre Wurzeln liegen. Wahrscheinlicher als eine Niederlage der RSF ist zurzeit ein geteilter Sudan: mit einem von den RSF kontrollierten Westen des Landes und dem Rest unter Kontrolle der Armee und ihrer Verbündeten.

Der amerikanische Hilfsstopp traf den Sudan

Für die Bevölkerung des Sudans sind die Erfolge der Armee nur beschränkt gute Nachrichten. Die RSF sind zwar in den von ihr besetzten Gebieten verhasst, ihre Kämpfer plündern, morden und vergewaltigen. Doch auch der Armee werden Kriegsverbrechen vorgeworfen. Sie soll zum Beispiel absichtlich Zivilisten bombardiert haben.

Der Krieg im Sudan hat mehr als 12 Millionen Menschen vertrieben, viele von ihnen in die Nachbarländer Tschad, Ägypten, Südsudan und Äthiopien. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat nicht mehr genug zu essen. Im vergangenen Jahr wies unter anderem das Welternährungsprogramm der Uno warnend darauf hin, im Sudan drohe die grösste Hungerkatastrophe seit den achtziger Jahren. Der von Präsident Donald Trump im Februar verfügte Stopp der amerikanischen Auslandhilfe traf die sudanesische Bevölkerung zusätzlich. So mussten Suppenküchen in Khartum, die mit amerikanischen Hilfsgeldern Zehntausende Zivilisten mit Nahrung versorgten, ihre Arbeit einstellen.

Der Krieg ist das Resultat von Machtkämpfen nach dem Sturz des Diktators Omar al-Bashir. Dieser regierte den Sudan während dreier Jahrzehnte, bis sich eine grosse Protestbewegung formierte, die ihn 2019 zu Fall brachte. Der Übergang zur Demokratie scheiterte, weil die sudanesische Armee und die ebenso mächtige RSF die Macht nicht in zivile Hände übergeben wollten. Sie fürchteten unter anderem den Verlust wirtschaftlicher Privilegien: Die Armee kontrolliert viele grosse Firmen im Land, die RSF verdienen Millionen mit der Förderung von Gold.

Im Oktober 2021 putschten die Anführer der Armee und der RSF – die Generäle Abdelfatah Burhan und Mohammed Hamdan Daglo – gemeinsam gegen eine zivile Übergangsregierung. Eineinhalb Jahre später wandten sie sich dann gegeneinander und traten den Krieg los, der das Land verwüstet hat.

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