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Startseite » Alltag in Afghanistan: Warum die Menschen nicht mehr schlafen können
Welt

Alltag in Afghanistan: Warum die Menschen nicht mehr schlafen können

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 22, 2024
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Alltag in Afghanistan: Warum die Menschen nicht mehr schlafen können

Seit drei Jahren sind die Taliban in Afghanistan an der Macht. Die Menschen haben ihre Rechte und Freiheiten verloren. Doch darüber hinaus plagen sie auch Ängste und Armut.

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In dieser Podcast-Episode:

Wenn Ali Qazizadah in der Nacht ein Motorrad hört, schreckt er auf. Es könnten die Taliban sein, die ihn holen kommen. In seinem früheren Leben war Ali Staatsanwalt: Er brachte Verbrecher hinter Gitter, hatte einen Job und fühlte sich sicher. Doch unter dem Taliban-Regime verlor Ali Qazizadah seine Stelle. Weil er ein Staatsvertreter war, kann er heute nicht mehr sicher leben. Ali und seine Familie mussten mehrmals umziehen und untertauchen. Eigentlich heisst er auch anders.

Neben der ständigen Angst plagen Ali Qazizadah Existenzängste, wie die Reporterin Andrea Spalinger im Podcast erzählt. Er habe kein Einkommen mehr, die Ersparnisse seien aufgebraucht, der Schmuck bereits verkauft. Einzig die älteste Tochter verdient noch etwas Geld, als Lehrerin an einer Privatschule. Qazizadah war stolz darauf, dass seine Töchter gut ausgebildet waren. Doch heute sitzen sie nur noch zu Hause herum.

Alis Geschichte ist nur ein Beispiel dafür, wie viele Menschen in Afghanistan unter dem Taliban-Regime leiden. Und die Zukunft bietet nicht viel Hoffnung.

Alle Episoden von «NZZ Akzent» finden Sie in dieser Übersicht.

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