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Startseite » Chiang Kai-shek kämpfte gegen die Kommunisten in China – nun zieht sein Urenkel in die Volksrepublik
Welt

Chiang Kai-shek kämpfte gegen die Kommunisten in China – nun zieht sein Urenkel in die Volksrepublik

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 25, 2025
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Chiang Kai-shek kämpfte gegen die Kommunisten in China – nun zieht sein Urenkel in die Volksrepublik

Einst der Erzfeind der Kommunistischen Partei, ist die Familie heute ein Hoffnungsträger für die Machthaber in Peking.

Im Zentrum von Taipeh sitzt er immer noch fest auf seinem Sessel: Dieser ist zwar aus Stein gemeisselt, aber der Generalissimo, der gegen Chinas Kommunisten kämpfte, ist es auch. Von seinem Denkmal blickt der glatzköpfige Chiang Kai-shek auf den grossen Platz, der früher nach ihm benannt war, heute aber Freiheitsplatz heisst.

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Taiwan diktatorisch regiert

Diese Freiheit musste sich das taiwanische Volk hart vom Diktator und von seinem Sohn und designierten Nachfolger Chiang Ching-kuo erkämpfen. Und diese Freiheit umfasst heute auch, dass Bürger Taiwans – offiziell Republik China genannt – das Land verlassen und frei reisen dürfen. In Zeiten der Diktatur war das nicht garantiert.

Von dieser Freiheit macht nun ein Urenkel Chiang Kai-sheks Gebrauch, Chiang You-ching, der auch unter seinem englischen Namen Andrew bekannt ist. Dieser Chiang, heute 35 Jahre alt, gab bekannt, dass er sich in der Volksrepublik China niedergelassen hat. Jener Volksrepublik, die 1949 gegründet wurde, nachdem sein Ururgrossvater den chinesischen Bürgerkrieg verloren hatte und mit den letzten Getreuen nach Taiwan geflohen war. In Hangzhou – das rund zwei Autostunden südwestlich von Schanghai gelegen ist – wolle er Wurzeln schlagen, gab er auf Tiktok bekannt.

Für Chiang gehören Taiwan und China zusammen

Trotz seinem illustren Familiennamen ist der vorwiegend in den USA aufgewachsene Andrew Chiang in Taiwan nicht besonders bekannt. Vor zwölf Jahren war er kurz in den Schlagzeilen. Seine ehemalige Schule warf ihm vor, auf Facebook Drohungen ausgesprochen zu haben, und verlangte ein Rayonverbot. Vor einem Jahr stiess er viele Taiwaner vor den Kopf, als er Taiwans demokratisch gewählten Präsidenten Lai Ching-te als «Gouverneur einer Provinz» bezeichnete.

In der Demokratie Taiwan darf man so etwas selbstverständlich sagen – in seiner neuen Heimat China hätte der junge Chiang mit kritischen Aussagen über den Partei- und Staatschef Xi Jinping schnell grössere Probleme. Dennoch fühlt sich Andrew Chiang zu China hingezogen.

Das mag überraschen, ist aber erklärbar. Bei aller Abneigung gegen die Kommunisten – für Urgrossvater Chiang Kai-shek war immer klar: Taiwan und China gehören zusammen. Bis zu seinem Lebensende 1976 hoffte der Diktator, von der Inselbastion Taiwan aus das Festland wieder erobern zu können.

Das ist längst passé. Die Mehrheit der Taiwanerinnen und Taiwaner definiert sich als genau das: als Taiwaner und nicht als Chinesen. Dennoch: Der Gedanke, dass die Menschen in China und Taiwan zu einem Volk gehören, ist in Taiwan aber nicht ganz verschwunden.

Ein Chiang regiert Taiwans Hauptstadt Taipeh

Politisch vertritt die Kuomintang (KMT) diese Linie. Jene Partei, die einst auf dem Festland gegen die Kommunisten kämpfte. Die KMT hat heute im Verbund mit einer Kleinpartei die Mehrheit im nationalen Parlament. Und die KMT stellt den Bürgermeister von Taipeh. Dieser heisst auch Chiang. Und auch er ist ein Urenkel des Generalissimo.

Chiang Wan-an, der in den USA aufwuchs und auch den Vornamen Wayne trägt, ist seit 2022 im Amt. Er gilt als Hoffnungsträger der KMT. Mit 46 ist er für seine Partei, die mit Nachfolgeproblemen kämpft, jung. Er ist ebenfalls gutaussehend, wie immer wieder betont wird.

Bürgermeister Chiang pflegt die Verbindungen zum Festland, auch wenn Peking den Kontakt zur taiwanischen Regierung meidet, weil diese von der chinakritischen Demokratisch-progressiven Volkspartei gestellt wird. So hielt Taipeh unter der Ägide von Chiang im Dezember ein bilaterales Städteforum mit Schanghai ab, das Beamte und Geschäftsleute aus beiden Städten zusammenbrachte. Im August 2023 war der Bürgermeister selber für das Forum nach Schanghai gefahren.

Es ist eine Ironie der Geschichte, aber die Familie des ehemaligen Erzfeindes der Kommunisten ist heute ein Hoffnungsträger für die Machthaber in Peking. Sie identifiziert sich auch heute noch stark mit China, und ihre Nachkommen reisen an Orte, die für die Familie eine wichtige Rolle gespielt haben: So hat Chiang You-ching nach Angaben taiwanischer Medien die frühere Residenz seines Urgrossvaters in Ningbo in der Provinz Zhejiang besucht. Dass er als Mitglied der berühmten Familie nun aufs Festland zieht, muss Peking mit Befriedigung erfüllen.

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