Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Das WM- und Passprivileg | Digitale Serie

Das WM- und Passprivileg | Digitale Serie

Mai 3, 2026
Europa vs. Amerika: Wo wächst die Zahl der Milliardäre am schnellsten?

Europa vs. Amerika: Wo wächst die Zahl der Milliardäre am schnellsten?

Mai 3, 2026
Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Mai 2, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Sonntag, Mai 3
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Desinformation verbreiten und Zwietracht säen: So will Iran die Lage in Syrien destabilisieren
Welt

Desinformation verbreiten und Zwietracht säen: So will Iran die Lage in Syrien destabilisieren

MitarbeiterBy MitarbeiterJanuar 8, 2025
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Desinformation verbreiten und Zwietracht säen: So will Iran die Lage in Syrien destabilisieren

Das iranische Regime hat seinen Einfluss auf Syrien weitgehend eingebüsst – deshalb versucht es nun, religiöse Konflikte zu schüren. Für die neuen Machthaber in Damaskus ist dies eine Herausforderung.

Während vieler Jahre konnte Iran in Syrien tun und lassen, was es wollte: Raketen produzieren, Waffen an den Hizbullah liefern, schiitische Milizionäre ausbilden. Syrien war die wichtigste Drehscheibe für Teherans Machtspiele in der Region, die sich vor allem gegen Israel, die USA und den Westen im Allgemeinen richteten. Doch seit dem Fall des Regimes von Bashar al-Asad am 8. Dezember steht die Islamische Republik mit leeren Händen da. Die neuen Machthaber in Damaskus haben von Beginn an klargestellt, dass sie eine iranische Präsenz in Syrien nicht mehr tolerieren werden.

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Umso mehr scheint Teheran nun gewillt, den Aufbau eines neuen, geeinten syrischen Staates zu sabotieren. In einer Rede Anfang Januar forderte Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei höchstpersönlich die «syrische Jugend» dazu auf, Widerstand gegen die «fremden Besetzer» zu leisten. Die iranischen Revolutionswächter riefen auf ihren offiziellen Kanälen gar zu einer Gegenrevolution gegen die «ungläubigen Terroristen» auf und kündigten an, die «Befreiung» Syriens stehe unmittelbar bevor.

Iran hat immer noch Helfer in Syrien

In Syrien selbst dürften die Parolen aus Teheran zwar weitgehend ungehört verhallen – doch Iran versteht es, auf subtilere Art und Weise Einfluss zu nehmen. Laut Beobachtern hat das Regime in den vergangenen Wochen eine grossangelegte Desinformationskampagne gestartet, die primär darauf abzielt, religiöse Konflikte in Syrien zu schüren und damit die fragile Lage in dem Land zu destabilisieren.

Dabei werden in den sozialen Netzwerken massenhaft falsche oder irreführende Berichte von Gewalttaten gegen Schiiten, Alawiten und Christen verbreitet, die angeblich von Kämpfern der islamistischen Miliz Hayat Tahrir al-Sham (HTS) verübt wurden. Dass es tatsächlich iranische Akteure sind, die diese Berichte streuen, lässt sich in den wenigsten Fällen nachweisen. Doch die schiere Anzahl von Postings lässt darauf schliessen, dass es sich um eine organisierte Kampagne handelt.

Offenbar haben jüngst auch die Geheimdienste mehrerer arabischer Staaten der HTS-Führung Informationen zukommen lassen, wonach die iranischen Revolutionswächter im Begriff sind, einen Aufstand in Syrien anzuzetteln. Dies berichtet der Syrien-Experte Charles Lister unter Berufung auf anonyme Quellen.

Dabei kann Iran durchaus auf die Unterstützung williger Helfer in Syrien zählen – nach wie vor gibt es zahlreiche Asad-Loyalisten, die bereit sind, Widerstand gegen das HTS-Regime zu leisten. So sollen sich Anhänger des gestürzten Diktators laut Lister auch schon als HTS-Kämpfer verkleidet und danach Angehörige religiöser Minderheiten angegriffen haben, um dadurch den Hass auf die neuen Machthaber zu schüren.

Es droht ein Teufelskreis

Zwar ist es unwahrscheinlich, dass solche Vorfälle einen neuen Volksaufstand auslösen werden. Doch das iranische Regime dürfte wissen, dass die Verunsicherung der religiösen Minderheiten in Syrien ein idealer Nährboden ist, um die Legitimität der HTS zu untergraben und lokalen Widerstand zu provozieren. Viele Schiiten und Christen misstrauen den Islamisten und ihren Plänen. Dazu kommt, dass es durchaus gewaltsame Übergriffe, Morde und andere Racheakte von HTS-Kämpfern gegen Andersgläubige gegeben hat. Die Verbrennung eines Weihnachtsbaums nahe der Stadt Hama löste Ende Dezember wütende Proteste von Hunderten Christen aus.

Während der Rebellenführer Ahmed al-Sharaa wiederholt gelobt hat, die syrischen Minderheiten zu schützen, hat er bisher kaum konkrete Schritte unternommen, um dieses Versprechen einzulösen. Im schlechtesten Szenario könnten die Anschuldigungen religiös motivierter Gewalt zu einem Teufelskreis führen, in dem sich lokale Milizen aus Furcht vor Übergriffen weigern, ihre Waffen abzugeben, wodurch sich die HTS gezwungen fühlt, militärisch gegen sie vorzugehen.

Um die Lage in Syrien zu stabilisieren und einen funktionierenden Staat aufzubauen, wäre die HTS auf das Vertrauen der syrischen Minderheiten angewiesen. Doch Iran scheint entschlossen, genau dies zu verhindern.

Weiter Lesen

Das WM- und Passprivileg | Digitale Serie

Das WM- und Passprivileg | Digitale Serie

Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Japans Takaichi verspricht engere Energiekooperation mit Vietnam | Energienachrichten

Japans Takaichi verspricht engere Energiekooperation mit Vietnam | Energienachrichten

Die USA sollen wegen des Iran-Kriegs 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen | Militärnachrichten

Die USA sollen wegen des Iran-Kriegs 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen | Militärnachrichten

Gaza-Hilfsflottenschiffe nach israelischem Abfangen nach Kreta gebracht | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Gaza-Hilfsflottenschiffe nach israelischem Abfangen nach Kreta gebracht | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Redakteurfavoriten

Europa vs. Amerika: Wo wächst die Zahl der Milliardäre am schnellsten?

Europa vs. Amerika: Wo wächst die Zahl der Milliardäre am schnellsten?

Mai 3, 2026
Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Warum gelingt es den Seerechtsgesetzen nicht, die Meere zu sichern? | Typen anzeigen

Mai 2, 2026
Schalke kehrt in die Bundesliga zurück: Karius, Dzeko und Muslic überzeugen als deutscher Spitzenaufsteiger

Schalke kehrt in die Bundesliga zurück: Karius, Dzeko und Muslic überzeugen als deutscher Spitzenaufsteiger

Mai 2, 2026
Zwillingsschwestern, die nur wenige Minuten voneinander entfernt geboren wurden, entdecken zunächst im unglaublichen Großbritannien, dass sie unterschiedliche Väter haben

Zwillingsschwestern, die nur wenige Minuten voneinander entfernt geboren wurden, entdecken zunächst im unglaublichen Großbritannien, dass sie unterschiedliche Väter haben

Mai 2, 2026
Ende der Rettungsaktion: Buckelwal „Timmy“ in der Nordsee freigelassen

Ende der Rettungsaktion: Buckelwal „Timmy“ in der Nordsee freigelassen

Mai 2, 2026

Neueste Nachrichten

Japans Takaichi verspricht engere Energiekooperation mit Vietnam | Energienachrichten

Japans Takaichi verspricht engere Energiekooperation mit Vietnam | Energienachrichten

Mai 2, 2026
Unterwasserroboter beschattet Pottwale, indem er auf ihre Klickgeräusche hört

Unterwasserroboter beschattet Pottwale, indem er auf ihre Klickgeräusche hört

Mai 2, 2026
„Ein Gefühl der Angst“: Europas erste Klimaflüchtlinge leben in ständiger Angst vor extremen Wetterbedingungen

„Ein Gefühl der Angst“: Europas erste Klimaflüchtlinge leben in ständiger Angst vor extremen Wetterbedingungen

Mai 2, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?