Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Europas Regeln für Kurzzeitmieten ändern sich: Wir müssen sie richtig machen

Europas Regeln für Kurzzeitmieten ändern sich: Wir müssen sie richtig machen

Mai 18, 2026
Der pakistanische Innenminister führt Gespräche mit dem iranischen Präsidenten in Teheran | Newsfeed

Der pakistanische Innenminister führt Gespräche mit dem iranischen Präsidenten in Teheran | Newsfeed

Mai 18, 2026
Ermittler schließen Terrorszenario nach Autoanschlag im italienischen Modena aus

Ermittler schließen Terrorszenario nach Autoanschlag im italienischen Modena aus

Mai 17, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Montag, Mai 18
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Donald Trump entfacht einen Kulturkrieg mit der Elite-Uni Harvard
Welt

Donald Trump entfacht einen Kulturkrieg mit der Elite-Uni Harvard

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 15, 2025
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Donald Trump entfacht einen Kulturkrieg mit der Elite-Uni Harvard

Die Leitung von Harvard lehnt es ab, Forderungen der Trump-Regierung umzusetzen. Nun friert die US-Regierung 2,2 Milliarden Dollar Fördergelder ein. Sie wirft der Elite-Uni vor, zu wenig gegen Antisemitismus vorzugehen.

Es ist ein Grundsatz der Forschung, unabhängig und unbestechlich zu sein. Dieser Maxime will die Elite-Universität Harvard in Cambridge treu bleiben. Die Anwälte des Harvard-Präsidenten Alan Garber lehnten in einem Schreiben am Montag ab, was die Regierung vor wenigen Tagen in einem detaillierten Katalog von der Universitäts-Leitung gefordert hatte: unter anderem den Stopp aller Diversitäts- und Inklusionsmassnahmen (DEI) sowie eine Kontrolle und Mitsprache der Regierung bei Personalien und Forschungsinhalten bis mindestens Ende 2028.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Die altehrwürdige Privatuniversität wehrt sie sich gegen die Einmischung des Staats in strategische und operative Entscheidungen: «Weder Harvard noch andere privaten Universitäten können es sich erlauben, von Staat übernommen zu werden.» Im Gegensatz zur Columbia-Universität, die den Forderungen der Regierung Folge leistete, geht Harvard auf Konfrontationskurs mit der Regierung in Washington

Damit riskiert Harvard Einbussen von Forschungsgeldern von mehr als 2,2 Milliarden Dollar. Der Widerstand von Harvard zeichnete sich ab: Im Gegensatz zu andern Universität hatte sich auch geweigert, Diversitäts- und Inklusionsmassnahmen einzuschränken.

Der Streit begann mit einem gepfefferten Brief aus Washington. Am 11. April forderten Vertreter aus dem Gesundheits- und Erziehungsdepartement sowie dem Weissen Haus folgendes: Eine klare, hierarchische Führungsstruktur; eine leistungsorientierte Rekrutierung und Zulassung von Studenten, eine Meinungsvielfalt innerhalb der Fakultäten. Mit Diversitätsprogrammen versuchen amerikanische Unis, der historisch bedingten Diskriminierung von Schwarzen, Frauen und anderen benachteiligten Gruppen entgegenzuwirken. Die Programme stehen unter der Kritik, andere Gruppen zu diskriminieren.

Mehr rechts, weniger links

Zudem forderte die Trump-Regierung, dass ein externes Gremium die Studiengänge bestimmter Institute wie der School of Public Health und dem Zentrum für Gesundheit und Menschenrechte auf antisemitisches Gedankengut überprüft. Mitarbeiter der Fakultäten, die während der pro-palästinensischen Proteste jüdische Menschen diskriminiert und zu Aktivismus angestiftet hätten, müssten gemeldet werden, worauf in Zusammenarbeit mit der Regierung Sanktionen entwickelt würden. Auch ausländische Studierende müsse die Hochschule bei Verstössen gegen die Verhaltensregeln den Behörden melden.

Als besonders heikel dürfte eine Art Gesinnungskontrolle gelten, die der Trump-Regierung vorschwebt. Um die «Meinungsvielfalt» zu gewährleisten, müssten sich die Dozenten und die Studenten ab August einer Untersuchung für «viewpoint diversity» unterziehen. Was die Trump-Regierung darunter versteht, präzisierte sie im Brief an die Universitätsleitung nicht. Republikanische Politiker und konservative Aktivisten kritisieren schon lange, dass konservatives Denkrichtungen an den amerikanischen Universitäten unerwünscht seien.

Harvard will sich diesem Druck nicht beugen. Ein Einlenken würde laut der Uni bedeuten, die Kontrolle über die Schule an eine konservative Regierung abzutreten, die Universitäten als gefährlich linkslastig darstelle. «Keine Regierung – unabhängig davon, welche Partei an der Macht ist – sollte vorschreiben, was private Universitäten lehren dürfen, wen sie zulassen und einstellen dürfen und welchen Studien- und Forschungsbereichen sie nachgehen dürfen», schrieben die Harvard-Anwälte im Auftrag des Uni-Präsidenten Alan Garber.

Antisemitismus als Beweggrund

Nur wenige Stunden nach dieser Absage meldete die Trump-Administration, dass sie Bundesmittel in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Franken) einfrieren wird. Es geht dabei um mehrjährige Zuschüsse. Zudem legt die Regierung 60 Millionen Dollar (49 Millionen Franken) an langfristigen Verträgen mit Harvard auf Eis. Die Trump-Regierung begründet den Schritt damit, dass die Hochschule angeblich Bürgerrechte missachte und zu wenig gegen Antisemitismus unternehme.

Trump wolle «die Hochschulbildung wieder grossartig machen», sagte am Montag Harrison Fields, der Sprecher des Weissen Hauses. Trump verfolge dieses Ziel, indem er dem «unkontrollierten Antisemitismus» ein Ende setze und sicherstelle, dass Steuergelder nicht die Unterstützung von Harvard für «gefährliche rassistische Diskriminierung oder rassistisch motivierte Gewalt» finanzierten, so die Erklärung aus dem Weissen Haus.

Nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober und dem darauf folgenden Gaza-Krieg formierte sich an amerikanischen Universitäten eine propalästinensische Protestbewegung, die zu heftigen Auseinandersetzungen, teilweise antisemitischen Parolen und zur Diskriminierung jüdischen Studenten führte.

Donald Trump warf den Hochschulen während seines Wahlkampfs vor, bei der Bekämpfung von Antisemitismus auf dem Campus versagt zu haben. Gegen ausländische Studenten, die an pro-palästinensischen Demonstrationen teilgenommen haben, laufen nun Abschiebeverfahren. Für Hunderte von anderen Studenten aus dem Ausland liess die Trump-Regierung Visa annullieren.

Columbia wird kritisiert

Andere Elite-Hochschulen wie die New Yorker Columbia-Universität haben nach Drohungen aus Washington bereits Zugeständnisse gemacht – und sich damit ebenfalls Kritik eingehandelt. So forderte der frühere US-Präsident Barack Obama kürzlich in einer Rede am Hamilton College, Universitäten sollten lieber ihre Stiftungsgelder einsetzen oder Kosten einsparen, anstatt vor den Forderungen Trumps einzuknicken, um die Fördermittel zu behalten.

In der Replik des Harvard-Präsidenten Garber und seiner Anwälte auf die Forderung der Regierung, heisst es: die Freiheit des Denkens und der Forschung sowie die langjährige Verpflichtung der Regierung, diese zu respektieren und zu schützen, hätten es Universitäten überhaupt erst ermöglicht, auf entscheidende Weise zu einer freien Gesellschaft beizutragen.

Die weitgehenden Forderungen der Regierung machten deutlich, dass es nicht darum gehe, Antisemitismus «auf kooperative und konstruktive Weise» zu bekämpfen, sondern die Forschungsfreiheit einer privaten Institution zu beschneiden.

Weiter Lesen

Der pakistanische Innenminister führt Gespräche mit dem iranischen Präsidenten in Teheran | Newsfeed

Der pakistanische Innenminister führt Gespräche mit dem iranischen Präsidenten in Teheran | Newsfeed

Wie wird sich die Ermordung von Izz al-Din al-Haddad auf die Gaza-Operationen der Hamas auswirken? | Neuigkeiten zu Drohnenangriffen

Wie wird sich die Ermordung von Izz al-Din al-Haddad auf die Gaza-Operationen der Hamas auswirken? | Neuigkeiten zu Drohnenangriffen

Aktivisten verspotten rechtsextreme britische Kundgebung mit riesigem Einwanderungsvideo | Islamophobie

Aktivisten verspotten rechtsextreme britische Kundgebung mit riesigem Einwanderungsvideo | Islamophobie

Wie Thomas Massie dazu kam, im Zeitalter von Trump den republikanischen Dissens zu repräsentieren | Nachrichten zu den US-Zwischenwahlen 2026

Wie Thomas Massie dazu kam, im Zeitalter von Trump den republikanischen Dissens zu repräsentieren | Nachrichten zu den US-Zwischenwahlen 2026

Israel startet tödliche Luftangriffe auf Wohnhaus in Gaza-Stadt | Gaza

Israel startet tödliche Luftangriffe auf Wohnhaus in Gaza-Stadt | Gaza

Russland greift Kiew an, während sein Vormarsch in der Ostukraine langsamer wird | Nachrichten zum Russland-Ukraine-Krieg

Russland greift Kiew an, während sein Vormarsch in der Ostukraine langsamer wird | Nachrichten zum Russland-Ukraine-Krieg

Redakteurfavoriten

Der pakistanische Innenminister führt Gespräche mit dem iranischen Präsidenten in Teheran | Newsfeed

Der pakistanische Innenminister führt Gespräche mit dem iranischen Präsidenten in Teheran | Newsfeed

Mai 18, 2026
Ermittler schließen Terrorszenario nach Autoanschlag im italienischen Modena aus

Ermittler schließen Terrorszenario nach Autoanschlag im italienischen Modena aus

Mai 17, 2026
Wie wird sich die Ermordung von Izz al-Din al-Haddad auf die Gaza-Operationen der Hamas auswirken? | Neuigkeiten zu Drohnenangriffen

Wie wird sich die Ermordung von Izz al-Din al-Haddad auf die Gaza-Operationen der Hamas auswirken? | Neuigkeiten zu Drohnenangriffen

Mai 17, 2026
Caedmons Hymne: „Sprachlose“ Experten entdecken ältestes englisches Gedicht in mittelalterlichem Buch in römischer Bibliothek

Caedmons Hymne: „Sprachlose“ Experten entdecken ältestes englisches Gedicht in mittelalterlichem Buch in römischer Bibliothek

Mai 17, 2026
Neues Ranking zeigt die weltweit besten Orte zum Kaltwasserschwimmen und Wildbaden

Neues Ranking zeigt die weltweit besten Orte zum Kaltwasserschwimmen und Wildbaden

Mai 17, 2026

Neueste Nachrichten

Aktivisten verspotten rechtsextreme britische Kundgebung mit riesigem Einwanderungsvideo | Islamophobie

Aktivisten verspotten rechtsextreme britische Kundgebung mit riesigem Einwanderungsvideo | Islamophobie

Mai 17, 2026
„Schwere Krankheit“: Hantavirus weniger ansteckend als COVID, weist jedoch eine hohe Sterblichkeitsrate auf – 1 von 3

„Schwere Krankheit“: Hantavirus weniger ansteckend als COVID, weist jedoch eine hohe Sterblichkeitsrate auf – 1 von 3

Mai 16, 2026
Die Londoner Polizei ist in großer Zahl im Einsatz, während Zehntausende an rivalisierenden Kundgebungen teilnehmen

Die Londoner Polizei ist in großer Zahl im Einsatz, während Zehntausende an rivalisierenden Kundgebungen teilnehmen

Mai 16, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?