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Startseite » Eine Taxiflotte namens «rasender Rettich» sorgt in Wuhan für Aufruhr – die 300 Autos sind ganz ohne Fahrer unterwegs
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Eine Taxiflotte namens «rasender Rettich» sorgt in Wuhan für Aufruhr – die 300 Autos sind ganz ohne Fahrer unterwegs

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 14, 2024
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Eine Taxiflotte namens «rasender Rettich» sorgt in Wuhan für Aufruhr – die 300 Autos sind ganz ohne Fahrer unterwegs

In China sind selbstfahrende Taxis schon fast Alltag. Sie werden von der chinesischen Regierung gefördert, sind günstig und sorgen für Lacher im Internet. Eine Diskussion über die Risiken ist unerwünscht.

Ein weisses Auto stoppt mitten auf einer stark befahrenen Strasse. Vor ihm liegt etwas, was andere Autos einfach überfahren: eine weisse Plastikplane. Nun ertönt eine Stimme aus dem Auto. «Hilf mir, bitte», sagt sie, und nochmals: «Hilf mir!» Ein Fussgänger entfernt die Plane schliesslich. Das Auto fährt weiter.

Solche Aufnahmen zirkulieren auf chinesischen sozialen Netzwerken viele. Sie zeigen die selbstfahrenden Robotaxis der Firma Apollo Go von Baidu, dem Google-Pendant in China. Zurzeit sind 300 der selbstfahrenden Taxis auf einem Drittel der Strassen von Wuhan unterwegs. Bekannt ist der Service unter dem Namen «rasender Rettich». Bis Ende des Jahres sollen tausend Fahrzeuge der Flotte angehören. Es ist das grösste Experiment mit autonomen Taxis der Welt. In mehr als zehn chinesischen Städten laufen solche Versuche, in Wuhan startete er 2022.

Dass die Robotaxis zuweilen für komische Situationen im Strassenverkehr sorgen, löst Belustigung im Netz aus. Videos zeigen «rasende Rettiche», die so parkieren, dass sie den Eingang eines Wohnquartiers blockieren, andere, die sich entgegen ihrem Namen nur im Schritttempo vorwärtswagen. Andere Taxis lassen höflich Fussgänger über den Zebrastreifen – ganz zum Ärger anderer Autofahrer, die das mit einem Hupkonzert quittieren. Im chinesischen Strassenverkehr gilt normalerweise das Recht des Stärkeren, an Verkehrsregeln hält sich kaum jemand.

Eine Fahrt der Zukunft für 50 Rappen

Die Robotaxis von Wuhan haben nicht nur Belustigung, sondern auch Kontroversen ausgelöst. Im Juni veröffentlichte ein lokales Taxiunternehmen einen öffentlichen Brief, in dem es erklärte, dass Mitarbeiter wegen der Konkurrenz durch fahrerlose Taxis hätten entlassen werden müssen. Taxifahrer wehren sich, denn so greifbar war es noch nie, dass sie auf absehbare Zeit ihren Beruf verlieren könnten. Taxiunternehmen wie Didi, Chinas Uber, sind wichtige Arbeitgeber, landesweit beschäftigen sie sieben Millionen Menschen. «Wenn es hart auf hart kommt, kann ich immer noch Taxifahrer werden» – dieser Satz galt bisher auch in China.

Doch die fahrerlosen Taxis werden immer beliebter. Insbesondere junge Leute sind fasziniert von der futuristischen Technologie, die sie ans Ziel bringt, ohne dass eine soziale Interaktion erforderlich ist. Das Taxi bestellen sie bequem per App, öffnen lässt es sich, indem sie die letzten vier Ziffern ihrer Telefonnummer eingeben. Im «rasenden Rettich» können sie auf dem Bildschirm die Temperatur wählen im Auto, Filme schauen oder Musik hören. Zudem kosten Fahrten mit den Robotaxis derzeit viel weniger als die Fahrten mit traditionellen Taxis. Der Grundtarif beginnt bei 4 Yuan (umgerechnet 50 Rappen), bei normalen Taxis beginnt er bei 18 Yuan.

Dass die Robotaxis so günstig sind, liegt auch an den sinkenden Personalkosten. Die Regulierung erlaubt den 300 Robotaxis in Wuhan, ohne Aufseher zu fahren, der im Notfall eingreifen könnte. Stattdessen sitzt in einem Kontrollzentrum ein «Schattenchauffeur» vor dem Bildschirm und überwacht drei Robotaxis gleichzeitig. Der Fahrgast kann bei Bedarf selber einen Notruf auslösen oder mit einer Axt die Scheibe einschlagen, um sich zu befreien.

Chinas Regierung fördert autonomes Fahren

Bisher gab es keine Berichte über schwerwiegende Unfälle. Zwar fuhr ein «rasender Rettich» im Juli in Wuhan einen Fussgänger an, der bei Rot über die Strasse ging, verletzt wurde er angeblich nicht. Die Öffentlichkeit stellte sich auf die Seite von Baidu – schliesslich habe der Fussgänger die Verkehrsregeln gebrochen, hiess es im Netz.

In den USA hat vergangenes Jahr die Firma General Motors ihre selbstfahrenden Taxis in San Francisco aus dem Verkehr ziehen müssen nach einem Unfall mit einem Fussgänger.

Die Regierung in China hingegen fördert autonomes Fahren, indem sie Tests von Robotaxis auf grossflächigen Gebieten in den Städten zulässt. Eine Diskussion über die Risiken von autonomem Fahren ist unerwünscht. Berichte von tödlichen Unfällen mit privaten selbstfahrenden Fahrzeugen wurden in der Vergangenheit im Netz zensiert.

Chinesische Tech-Unternehmen wie Apollo Go profitieren von der laschen Regulierung und Aufsicht. Die zuständige nationale Behörde versprach, Anfang 2026 detailliertere Gesetze für autonomes Fahren auszuarbeiten, bis anhin sind dafür die Lokalregierungen zuständig. Wer im Falle eines Unfalls verantwortlich ist, bleibt unklar. Experten kritisieren diesen Zustand, so wie Hong Yang, Professor für Umweltwissenschaften an der englischen University of Reading. In einer Zuschrift an die wissenschaftliche Zeitschrift «Nature» fordert er: «Es braucht Gesetze auf nationaler Ebene, die Haftung und Mechanismen der Kompensation bestimmen.»

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