Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Wissenschaftler haben einen neuen Weg gefunden, Autos schwarzer als je zuvor zu machen

Wissenschaftler haben einen neuen Weg gefunden, Autos schwarzer als je zuvor zu machen

Juni 19, 2026
Irans oberster Führer sagt, er habe das US-Rahmenabkommen trotz „anderer Meinung“ gebilligt

Irans oberster Führer sagt, er habe das US-Rahmenabkommen trotz „anderer Meinung“ gebilligt

Juni 18, 2026
Regionale Ergebnisse belasten den globalen Markt für Elektrofahrzeuge

Regionale Ergebnisse belasten den globalen Markt für Elektrofahrzeuge

Juni 18, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Freitag, Juni 19
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Hängepartie in Istanbul: Die Erwartungen an die russisch-ukrainischen Gespräche sind gering
Welt

Hängepartie in Istanbul: Die Erwartungen an die russisch-ukrainischen Gespräche sind gering

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 16, 2025
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Hängepartie in Istanbul: Die Erwartungen an die russisch-ukrainischen Gespräche sind gering

Lange war am Donnerstag unklar, ob die ersten direkten Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew seit drei Jahren überhaupt zustande kommen. Obwohl dem nun nichts mehr im Wege steht, herrscht kaum noch Hoffnung auf einen Durchbruch.

Wenigstens der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan konnte am Ende dieses Tages richtig zufrieden sein. Gleich an drei unterschiedlichen Standorten ist sein Land am Donnerstag Schauplatz diplomatischer Bemühungen um eine Beendigung des Krieges in der Ukraine gewesen. Nachdrücklicher hätte die Türkei ihr Gewicht auf der globalen Bühne nicht präsentieren können.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Alle Augen auf Ankara

Darüber hinaus brachte der Tag aber wenig konkrete Ergebnisse. Ein direktes Treffen zwischen Wolodimir Selenski und Wladimir Putin, allenfalls auch unter Beteiligung von Donald Trump, das als Möglichkeit während Tagen im Raum stand, ist vorerst vom Tisch. Lange stand sogar auf der Kippe, ob es überhaupt zu den ersten direkten Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland seit drei Jahren kommen würde.

Die russische Delegation war am Donnerstagmorgen in Istanbul eingetroffen. Dort sollten im Verlauf des Tages die Gespräche stattfinden. Alle Augen waren aber auf Ankara gerichtet, wo sich der ukrainische Präsident Selenski mit seinem Gastgeber Erdogan traf.

Erst nach dem mehrstündigen Gespräch bestätigte Selenski, dass auch sein Land eine Delegation nach Istanbul schicken werde. Diese machte sich am Abend aus Ankara auf den Weg an den Bosporus. Damit zeichnete sich ab, dass die Verhandlungen bestenfalls am Freitag beginnen würden.

«Russisches Täuschungsmanöver»

Selenski und Putin liefern sich seit Tagen einen indirekten Schlagabtausch, bei dem beide dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump ihre Bereitschaft zu Friedensverhandlungen signalisieren wollen. Putin hatte am Sonntag direkte Gespräche in der Türkei ins Spiel gebracht, um der Initiative vom Wochenende, als die wichtigsten europäischen Partner der Ukraine in Kiew einen sofortigen Waffenstillstand gefordert und andernfalls Sanktionen angedroht hatten, den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Selenski schlug darauf ein persönliches Treffen der beiden Präsidenten vor, was Putin wiederum ignorierte. Erst am Mittwochabend gab Putin bekannt, dass sein Berater für historische Fragen, Wladimir Medinski, die Russen in Istanbul anführen werde. Selenski, Aussenminister Andri Sibiha, Verteidigungsminister Rustem Umerow und andere hochrangige Vertreter der ukrainischen Regierung waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg in die Türkei. Selenski erklärte deshalb, erst nach dem Treffen mit Erdogan über alles Weitere zu entscheiden.

Kiew deutete die drittrangige Besetzung der russischen Delegation nicht zu Unrecht als fehlenden Willen für ernsthafte Verhandlungen und sprach von einem Täuschungsmanöver. Medinski ist ideologisch zwar einflussreich, politisch aber ein Leichtgewicht.

Washington hat keine grossen Erwartungen

Die Ukraine wird in Istanbul nun ebenfalls mit einer weniger schwergewichtigen Delegation als ursprünglich geplant vertreten sein. Unter der Führung von Verteidigungsminister Umerow ist sie dennoch prominenter besetzt als die russische. Dies sei ein Zeichen des Respekts gegenüber den türkischen und amerikanischen Vermittlungsbemühungen, sagte Selenski. Russland lasse diesen Respekt vermissen. Er sei auch weiterhin bereit, Putin persönlich zu treffen, wenn dies dem Zustandekommen eines Waffenstillstands dienlich sei.

Am Freitag reisen auch der amerikanische Aussenminister Marco Rubio und der Sondergesandte Keith Kellogg nach Istanbul, um mit den Ukrainern und den Türken Gespräche zu führen. Rubio nimmt seit Mittwoch am informellen Treffen der Nato-Aussenminister in Antalya teil, dem dritten türkischen Schauplatz, an dem dieser Tage über die Ukraine gesprochen wird.

Er habe keine grossen Erwartungen an die Gespräche in Istanbul, sagte Rubio. Einige Stunden davor hatte schon Präsident Trump erklärt, dass es keinen Durchbruch gebe, bis er sich persönlich mit Putin treffe. Trump hatte erwogen, ebenfalls in die Türkei zu reisen, angesichts der geringen Erfolgsaussichten der Gespräche aber davon abgesehen.

Positionen liegen weit auseinander

Tatsächlich ist schwer auszumachen, wo es Potenzial für eine Annäherung zwischen den beiden Konfliktparteien geben könnte. Die Vorstellungen über ein mögliches Ende des Krieges liegen weit auseinander. Die Ukraine fordert einen bedingungslosen Waffenstillstand von mindestens 30 Tagen, der als Grundlage für Friedensverhandlungen dienen soll. Eine Waffenruhe sei die oberste Priorität der Gespräche in Istanbul, wiederholte Selenski am Donnerstag.

Putin wiederum setzt auf die russische Überlegenheit im Abnützungskrieg und lehnt einen Waffenstillstand ab. Sein Verhandlungsführer Medinski erklärte, mittels direkter Gespräche solle ein langfristiger, beständiger Friede erreicht werden, der die «ursprünglichen Gründe des Konfliktes» beseitige.

Darunter versteht der Kreml nicht nur die Berücksichtigung russischer Sicherheitsinteressen und den Verzicht auf einen Nato-Beitritt der Ukraine, sondern generell eine Ukraine, die sich politisch, militärisch und kulturell nach Moskau orientiert und Russland gefügig ist.

Weiter Lesen

Mehr als 1.000 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza seit Waffenstillstand | Israel-Palästina-Konflikt

Mehr als 1.000 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza seit Waffenstillstand | Israel-Palästina-Konflikt

Luis Diaz glänzt, als Kolumbien den Debütanten der Weltmeisterschaft 2026, Usbekistan, mit 3:1 besiegt | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Luis Diaz glänzt, als Kolumbien den Debütanten der Weltmeisterschaft 2026, Usbekistan, mit 3:1 besiegt | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Teheran sagt, er erwäge Plan für Iran und US-Präsidenten, Abkommen zu unterzeichnen | Nachricht

Teheran sagt, er erwäge Plan für Iran und US-Präsidenten, Abkommen zu unterzeichnen | Nachricht

Dramatische Rettung nach Flugzeugabsturz auf Texas Highway | Luftfahrtnachrichten

Dramatische Rettung nach Flugzeugabsturz auf Texas Highway | Luftfahrtnachrichten

Palästinensische Beduinendorfbewohner zerstören Häuser auf israelischen Befehl | Israel-Palästina-Konflikt

Palästinensische Beduinendorfbewohner zerstören Häuser auf israelischen Befehl | Israel-Palästina-Konflikt

WM: Kann Senegal Frankreich erneut betäuben? Vorhersagen, Zeitplan für Tag 6 | Weltmeisterschaft 2026

WM: Kann Senegal Frankreich erneut betäuben? Vorhersagen, Zeitplan für Tag 6 | Weltmeisterschaft 2026

Redakteurfavoriten

Irans oberster Führer sagt, er habe das US-Rahmenabkommen trotz „anderer Meinung“ gebilligt

Irans oberster Führer sagt, er habe das US-Rahmenabkommen trotz „anderer Meinung“ gebilligt

Juni 18, 2026
Regionale Ergebnisse belasten den globalen Markt für Elektrofahrzeuge

Regionale Ergebnisse belasten den globalen Markt für Elektrofahrzeuge

Juni 18, 2026
Mehr als 1.000 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza seit Waffenstillstand | Israel-Palästina-Konflikt

Mehr als 1.000 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza seit Waffenstillstand | Israel-Palästina-Konflikt

Juni 18, 2026
Wer gewinnt die Weltmeisterschaft: Eine Spitze ausländischer Trainer und warum Ronaldos Kadernummer nicht daran schuld ist

Wer gewinnt die Weltmeisterschaft: Eine Spitze ausländischer Trainer und warum Ronaldos Kadernummer nicht daran schuld ist

Juni 18, 2026
Alte „magische“ Tafel mit Zaubersprüchen zum Schaden von Feinden entdeckt

Alte „magische“ Tafel mit Zaubersprüchen zum Schaden von Feinden entdeckt

Juni 18, 2026

Neueste Nachrichten

Newsletter: Selenskyj zu Gesprächen mit NATO- und EU-Führern in der Stadt

Newsletter: Selenskyj zu Gesprächen mit NATO- und EU-Führern in der Stadt

Juni 18, 2026
Luis Diaz glänzt, als Kolumbien den Debütanten der Weltmeisterschaft 2026, Usbekistan, mit 3:1 besiegt | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Luis Diaz glänzt, als Kolumbien den Debütanten der Weltmeisterschaft 2026, Usbekistan, mit 3:1 besiegt | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Juni 18, 2026
Was ist Spotfixing im Sport?

Was ist Spotfixing im Sport?

Juni 18, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?