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Startseite » Michel Péclards neue Beiz punktet mit unkomplizierter Küche
Gesellschaft

Michel Péclards neue Beiz punktet mit unkomplizierter Küche

MitarbeiterVon MitarbeiterMai 14, 2025
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Hoch über dem Zürichsee kann man nun Fischknusperli essen und feinen Burgunder trinken. Der Gasthof Luegeten wurde unter neuer Leitung eröffnet.

Da soll noch einer sagen, es gehe der Gastronomie in der Schweiz schlecht. An einem Montagmittag waren im Gasthof Luegeten viele, viele Tische belegt, und das, obwohl die Temperaturen den Aufenthalt im Freien nur knapp erlaubten. Doch die Sonne schien, und Decken lagen an jedem Platz bereit. Dass der Blick auf den See von dieser Höhe oberhalb von Pfäffikon (SZ) grossartig ist, muss gar nicht weiter betont werden.

Warum das Anwesen etliche Jahre leer stand, lässt sich nur ansatzweise nachvollziehen. Angesichts der Räumlichkeiten, der Lage, der vorhandenen Parkplätze sollte hier oben erfolgreich Gastronomie betrieben werden können. Sofern das Konzept stimmt. Dass der Gastronom Michel Péclard, dessen Betriebe ich im Laufe der letzten Jahre zu einem Grossteil besucht habe, etwa die Inselwirtschaft Ufnau, ziemlich gut ist im Erstellen von Konzepten, ist bekannt.

Von der Pasta bis zum Rindsfilet: Das Angebot ist umfangreich

Zum Prinzip gehört, unterschiedliche Ansprüche zu befriedigen. Nachdem wir professionell empfangen und an den Tisch gebracht worden waren, reichte man uns die Speisekarte, auf der althergebrachte Kategorien teilweise abgeschafft sind. Statt Vorspeisen gab es die Rubriken «Zum Teilen» und «Zum Starten», statt Hauptgerichte zu listen, wurden Speisen «Zum Geniessen» angeboten. Man darf wohl munter durcheinander ordern . . . Nur bei den «Desserts» bleibt der Gasthof alten Menusitten treu.

Teuer ist es übrigens nicht, sofern man aufpasst. Die Pasta mit Wodka und Chiliflocken kostet 25 Franken, andererseits sind für Rindsfilet-Tournedos mit Gemüse und Sauce 62 Franken zu berappen – plus 14 Franken 50 für «Cervo-Fries mit Trüffel-Flavour». Ehrlich gesagt halte ich derartige Trüffel-Kartoffelstäbchen für die überflüssigste Sache der Welt, aber wer’s braucht, der bekommt es.

Klassiker mit Schnittlauch und Burgunder im Glas

Wir blieben bei den Klassikern ohne Trüffel. Nicht Artischocke, nicht Crevettencocktail, sondern zunächst das handgeschnittene Rindstatar mit «knusprigem Brot» zu 24 Franken in der kleinen Portion. Wie wir es gewürzt haben wollten, fragte der Kellner, und wir sagten: medium. Was wir bekamen, war dann eher gar nicht scharf und zudem ein bisschen rustikal angerichtet. Halbe Schnittlauchstängel aufs Tatar zu häufen, halte ich für kontraproduktiv. Richtig gut aber: das im Säckli gereichte Bürli.

Und richtig gut auch der Wein. Die Auswahl ist viel grösser als in einem durchschnittlichen Landgasthof und umfasst neben Regionalitäten wie dem Bordeaux-Blend der Klosterkellerei Einsiedeln (Fr. 9.50) auch verblüffend Hochwertiges per Glas, etwa La Dame de Montrose aus dem Bordelais zu 15 Franken pro Deziliter. Noch viel Spannenderes ist in der Flasche zu haben – bis hinauf zu feinsten Bordeaux und Burgundern. Unser Mâcon von Leflaive (18 Franken fürs Glas) wurde leider einfach im Glas herbeigetragen; bei einem so guten Wein hätten wir gern die Flasche gesehen. Macht Arbeit, gewiss, sorgt aber mächtig für Zufriedenheit beim Gast.

Knusperli und Erdbeeren: Sichere Werte in Pfäffikon

Ausgezeichnet gefielen uns dann die Felchenknusperli (Fr. 34.50), deren Rohware aus dem Zürichsee stammte. Eine ordentliche Menge, eine schön knusprige Panier und eine tadellos angerührte Sauce tartare liessen keine Schwächen erkennen; auch der Beilagensalat (8 Franken) überzeugte mit kräuterwürzigem Dressing. Die Erdbeeren Romanoff à la Luegeten (15 Franken) bildeten einen schönen Abschluss. Reichlich Vanilleglace vom Schlattgut in Herrliberg, ein bisschen Rahm, aromatische Beeren . . . den beim Romanoff-Original üblichen Orangenlikör schmeckte ich nicht, vermisste ihn aber auch keine Sekunde.

Hat also alles Hand und Fuss hier oben. Unkompliziert, gut organisiert, mit viel Routine angerichtet. Auch der Service machte einen freundlichen Eindruck. Nur ein bisschen mehr Zeit zwischen den Gängen könnte man den Gästen demnächst lassen. Wer hier auf dem Lande reserviert (und das muss man), hat in der Regel schliesslich ein bisschen Zeit im Gepäck.

Gasthof Luegeten

Adresse

Gasthof Luegeten, Etzelstrasse 224, 8808 Pfäffikon

Preise

Hauptgerichte kosten zwischen 25 und 76.50 Franken.

Bewertung durch den Gastrokritiker

Küche: 6.5/10, Gastkultur: 8/10

Anmerkung: Die Bewertungen orientieren sich an der denkbaren Höchstnote von 10 Punkten. Die Note für die Küche betrifft ausschliesslich die Qualität der Speisen, jene für Gastkultur umfasst sämtliche übrigen Aspekte eines Restaurantbesuchs.

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