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Mit Sturmgewehr und Glock-Pistole: Bewaffnete Ex-Elitesoldaten aus den USA führen im Gazastreifen Kontrollen durch – kann das gutgehen?

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 4, 2025
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Mit Sturmgewehr und Glock-Pistole: Bewaffnete Ex-Elitesoldaten aus den USA führen im Gazastreifen Kontrollen durch – kann das gutgehen?

Im Rahmen der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas kommen auch amerikanische Sicherheitsfirmen zum Einsatz. Die Frage stellt sich: Was passiert, wenn es zu Gefechten kommt?

Hunderttausende Palästinenser sind bereits in den nördlichen Gazastreifen zurückgekehrt, seit sich die israelische Armee am 27. Februar teilweise aus dem sogenannten Netzarim-Korridor zurückgezogen hat. Entlang einer Strasse an der Küste können Rückkehrer die vormals durch Israel besetzte Zone frei durchqueren – allerdings nur zu Fuss. Wer mit dem Auto in den Norden will, muss über die Salah-al-Din-Strasse im Landesinneren fahren und dort einen Checkpoint passieren. So haben es die Kriegsparteien in dem Abkommen über eine Waffenruhe vereinbart.

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Dieser Checkpoint wird allerdings nicht von der israelischen Armee betrieben, sondern von privaten Sicherheitsfirmen – sie sollen sicherstellen, dass in den Autos keine Waffen in den Norden geschmuggelt werden. Dabei wurden neben einem ägyptischen Unternehmen auch zwei Sicherheitsfirmen aus den USA angeworben. Eine davon ist ein kleines Unternehmen namens UG Solutions. Wie Reuters nun berichtet, ist die Firma derzeit im Begriff, rund 100 ehemalige Elitesoldaten des amerikanischen Militärs für den Einsatz im Gazastreifen anzuwerben.

Reuters beruft sich dabei auf einen namentlich nicht genannten Unternehmenssprecher sowie eine Rekrutierungs-E-Mail, die der Nachrichtenagentur vorliegt. Darin stellt UG Solutions den Veteranen einen Tagessatz von mindestens 1100 Dollar sowie eine Vorauszahlung von 10 000 Dollar in Aussicht. Dazu kommt eine Versicherung für den Todesfall über 500 000 Dollar. Laut dem Schreiben wird jeder Mitarbeiter mit einem M4-Sturmgewehr sowie einer Glock-Pistole ausgerüstet.

Zwei obskure Sicherheitsfirmen

Der Auftrag von UG Solutions umfasst gemäss der E-Mail das interne Management des Checkpoints sowie die Inspektion von Fahrzeugen. Dabei arbeitet das Unternehmen mit einer weiteren amerikanischen Sicherheitsfirma namens Safe Reach Solutions zusammen, die für die Planung und die Logistik zuständig ist. Beide Unternehmen waren bislang weitgehend unbekannt und scheinen relativ neu zu sein: So wurde die Website von Safe Reach Solutions im Jahr 2024 registriert und erst Anfang 2025 aufgeschaltet. Sie enthält keinerlei Angaben über vergangene Einsätze oder Mitarbeiter.

Auch der Online-Auftritt von UG Solutions ist spärlich – er besteht lediglich aus einem Kontaktformular. Laut Reuters wurde das Unternehmen im Jahr 2023 gegründet und hat seinen Sitz in North Carolina. Auf der Plattform Linkedin wird ein Mann namens Jameson Govoni als «Managing Partner» der Firma aufgeführt, der angibt, elf Jahre lang bei den amerikanischen Spezialkräften gedient zu haben.

Auch wenn UG Solutions offensichtlich nach wie vor Personal sucht, ist der Checkpoint an der Salah-al-Din-Strasse bereits in Betrieb. Dort wurde unter anderem ein grosser Fahrzeugscanner errichtet, durch den sämtliche Autos hindurchfahren müssen. Gegenüber der NZZ sagt eine Palästinenserin, die den Checkpoint durchquert hat, dass die Inspektion problemlos verlaufen sei und lediglich fünf Minuten gedauert habe.

Wie viele Amerikaner bereits vor Ort sind, ist unklar. Auf Fotos sind jedenfalls mehrere bewaffnete Männer zu sehen. Videos zeigen zudem Checkpoint-Mitarbeiter, die arabisch sprechen und schwarze Jacken mit der Aufschrift «ägyptisch-katarisches Komitee» tragen. Sie sind allesamt unbewaffnet. Katar, Ägypten und die USA hatten im Januar die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas vermittelt.

Vehicle inspections underway on Salah al-Din road. The announcer’s accent isn’t very American… at least one is Egyptian. Have the ministers begun? Is this Biden’s plan coming to life? @realDonaldTrump, your thoughts? Updates to follow. #OperationIronWall pic.twitter.com/eYr8DUsIQo

— 🌞🟣General_QuackerDDF🍅🌞 (@CarmeliBarak) January 27, 2025

Die USA haben schlechte Erfahrungen gemacht

Laut Medienberichten hatte Israel in den Verhandlungen um eine Waffenruhe ursprünglich gefordert, den Checkpoint selbst zu betreiben. Dies lehnte die Hamas ab. Mit den Sicherheitsfirmen scheint man eine Kompromisslösung gefunden zu haben. Finanziert wird der Einsatz laut einer von Reuters zitierten Quelle durch Israel sowie nicht näher genannte arabische Staaten. Die amerikanische Regierung sei weder in den Entscheid, Sicherheitsfirmen einzusetzen, noch in die Vergabe des Auftrags involviert gewesen.

Gleichzeitig stellen sich nun schwierige Fragen: Was passiert, wenn es plötzlich zu Gefechten kommt? Denn die im Krieg stark dezimierte Hamas dürfte durchaus versuchen, Waffen in den Norden zu schmuggeln, um ihre dortigen Einheiten zu stärken. Dazu kommt, dass viele Palästinenser nicht gut auf die Amerikaner zu sprechen sind, die Israel mit Waffen und Munition ausstatten. Das Risiko, dass am Checkpoint etwas schiefgeht, ist real – und die Konsequenzen sind noch nicht abzusehen.

In der Vergangenheit haben die USA schlechte Erfahrungen mit privaten Sicherheitsfirmen gemacht. Im Jahr 2004 etwa wurden vier Mitarbeiter der berüchtigten amerikanischen Firma Blackwater von irakischen Kämpfern getötet, worauf das amerikanische Militär die Stadt Falluja angriff. Drei Jahre später töteten Blackwater-Söldner in Bagdad vierzehn irakische Zivilisten, was zu einem diplomatischen Eklat zwischen den USA und dem Irak führte.

Gegenüber Reuters sagt der Sprecher von UG Solutions, die amerikanischen Mitarbeiter seien weit entfernt von der Lokalbevölkerung im Einsatz. Im Notfall stünden zudem mobile Einsatzkräfte zur Verfügung. Man sei gut ausgerüstet, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten, und habe das Recht, sich zu verteidigen.

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