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Startseite » Trumps Stopp der Entwicklungshilfe wird in Afrika Menschenleben kosten. Daran schuld sind die afrikanischen Regierungen
Welt

Trumps Stopp der Entwicklungshilfe wird in Afrika Menschenleben kosten. Daran schuld sind die afrikanischen Regierungen

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 12, 2025
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Trumps Stopp der Entwicklungshilfe wird in Afrika Menschenleben kosten. Daran schuld sind die afrikanischen Regierungen

Afrikanische Regierungen haben sich von westlicher Hilfe abhängig gemacht. Die unvermittelte Einstellung der amerikanischen Entwicklungshilfeagentur ist ein Weckruf – den selbst in Afrika viele für nötig halten.

Suppenküchen, die im kriegsverwüsteten Sudan Hunderttausende von Menschen ernähren, geben kein Essen mehr aus. HIV-Kliniken in Uganda und Südafrika, die viele Menschenleben gerettet haben, verteilen keine Medikamente mehr. 40 000 Gesundheitsarbeiter in Kenya dürften ihre Stellen verlieren. Der von Donald Trump Ende Januar angeordnete Stopp der amerikanischen Auslandhilfe hat in keiner Region grössere Schockwellen ausgelöst als in Afrika – dem ärmsten Kontinent der Welt, der in den letzten Jahren rund ein Drittel der amerikanischen Hilfsgelder empfing.

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An der dramatischen Situation ändert wenig, dass der Stopp vorerst nur für 90 Tage gelten soll und dass Aussenminister Marco Rubio eine Ausnahmeregelung für Programme verfügte, die Leben retten. Das Chaos ist längst angerichtet: Ansprechpartner für lokale Organisationen sind beurlaubt oder abgezogen worden, das USAID-Zahlungssystem wurde blockiert, viele Programme stehen weiter still.

«Zeit zu sterben», schrieb der Milliardär Elon Musk, der für Präsident Trump die Abrissbirne auf den amerikanischen Regierungsapparat losgelassen hat. Er meinte die staatliche Entwicklungshilfeagentur USAID. Er hätte auch schreiben können: Zeit für Afrikanerinnen und Afrikaner zu sterben. Denn der Hilfestopp wird Leben kosten. Er tut es vermutlich schon.

Doch die Schuld dafür tragen längst nicht nur Donald Trump oder Elon Musk. Die Schuld tragen auch afrikanische Regierungen, die sich von Hilfsgeldern so abhängig gemacht haben, dass selbst ein temporärer Unterbruch ihre Gesundheits- und Bildungssysteme in schwere Krisen stürzt.

Wasser, Bildung, Saatgut

Es gibt viel Positives zu berichten über die amerikanische Entwicklungshilfe der letzten Jahrzehnte, vielleicht in keinem Bereich mehr als bei der Gesundheit. 2003 wurde vom damaligen Präsidenten George W. Bush das grosse Anti-Aids-Programm Pepfar gestartet. Es soll 26 Millionen Menschenleben gerettet haben, indem es Millionen Menschen Zugang zu antiretroviralen Medikamenten verschaffte. Amerikanische Hilfe hat auch vielen Afrikanerinnen und Afrikanern Zugang zu sauberem Wasser, zu Bildung oder zu Saatgut verschafft – oft über die Arbeit lokaler Organisationen, die mit amerikanischem Geld finanziert wurden.

Entsprechend gross war die Empörung nach der Ankündigung des Hilfestopps. Dieser sei zynisch, zerstöre afrikanische Leben und die berufliche Existenz Tausender von amerikanischen Regierungsmitarbeitern, die zum Wohl der Menschheit gearbeitet hätten. Der Stopp werde auch Amerikas Einfluss auf einem Kontinent beschädigen, auf dem die USA gegenüber China und Russland laufend geopolitisch an Boden verlören.

Was ausserhalb von Afrika kaum jemand zur Kenntnis nimmt: Auf dem Kontinent gibt es neben Empörung und Sorge auch eine andere Reaktion. Die Forderung, sich endlich aus der Abhängigkeit von ausländischer Hilfe zu befreien.

Afrikaner sollen Afrikas Zukunft gestalten

Zeitungen schrieben: «Zeit, aus der Abhängigkeit auszubrechen». Influencerinnen sagten: «Dies ist eine Chance, über die Bücher zu gehen.» Selbst Politiker sagten, es sei Zeit, sich nicht ständig auf die USA zu verlassen. Das am häufigsten verwendete Wort: Der Hilfestopp sei ein «Weckruf».

Im Westen werden Afrikaner noch immer gerne als Opfer porträtiert, die die hohle Hand nach Hilfe ausstrecken. Auf dem Kontinent begegnet man dieser Haltung so gut wie nie. Die Ausnahme: Regierungen lassen sich nur zu gerne einen Teil ihres Regierungsapparats von ausländischer Hilfe finanzieren. Uganda zum Beispiel bezahlt bis zu 75 Prozent seiner Gesundheitsausgaben mit Hilfsgeldern. Hilfsgelder verringern für diese Regierungen den Druck, funktionierende Steuersysteme aufzubauen oder die Qualität von Schulen und Universitäten zu verbessern. Hilfsgelder können korrupte Regierungen stützen. Die Interessen afrikanischer Autokraten überschneiden sich nicht selten mit jenen einer Entwicklungshilfe-Industrie, die sich mit allzu erfolgreicher Arbeit überflüssig machen würde. Die meisten Afrikaner wissen das. Und sie sind es leid.

Alles deutet darauf hin, dass der amerikanische Hilfestopp viel Leid verursachen wird in Afrika – selbst wenn er nur temporär bleiben sollte. Doch im besten Fall ist er ein Schock, der afrikanische Regierungen zwingt, mehr Verantwortung zu übernehmen. «Afrikas Zukunft muss von Afrikanern für Afrikaner gestaltet werden», schrieb eine ugandische Zeitung. Das ist tatsächlich, was die allermeisten Menschen auf dem Kontinent wollen.

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