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Kinder wandern durch ein Maisfeld in Ungarn, nahe der rumänischen Grenze, doch ihre Eltern bleiben ruhig. Diese abenteuerlustigen Jugendlichen sind nicht verloren – sie erkunden Mitteleuropas größtes Maislabyrinth.
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In diesem Jahr haben die Organisatoren Bilderbuchfiguren, ein Schloss und die Form eines Einhorns in das 4,5 Hektar große Maisfeld in Kiszombor geschnitzt.
Der Entwurf wurde von Dávid Nagy am Computer in einer Tabellenkalkulation erstellt und die Maispflanzen wurden zurückgeschnitten, während sie nur noch kniehoch waren. Das erleichterte die Übersicht über das gesamte Layout und Drohnen halfen bei den letzten Feinabstimmungen.
Kinder bekommen eine Karte, die ihnen hilft, sich zurechtzufinden, aber es ist trotzdem keine leichte Aufgabe. Das 2,5 Kilometer lange Labyrinth ist voller Sackgassen und man kann sich leicht verlaufen.
Das Labyrinth wurde erstmals vor 18 Jahren im nahegelegenen Kukutyin von Freiwilligen des Kiss Mária Hortensia Local History Circle angelegt, um Besucher zurück in das entvölkerte Gebiet zu locken. Seitdem kommen jedes Jahr zwei- bis dreitausend Menschen hierher, um traditionelle Geschicklichkeitsspiele auszuprobieren und sich im Maisfeld zu verlieren.
Laut Erzsébet Endrész, Leiterin des Ortsgeschichtskreises und des Projekts, bestand das Hauptziel darin, Kiszombor den Ungarn und anderen Europäern bekannt zu machen, die sich für Rätsel begeistern. Schließlich handelt es sich im Wesentlichen um einen riesigen Escape Room.
Das Maislabyrinth ist bis zum 22. August für Besucher geöffnet.







