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Startseite » Vereint im Hass auf Israel und den Westen: Was steckt hinter der «Achse des Widerstands»?
Welt

Vereint im Hass auf Israel und den Westen: Was steckt hinter der «Achse des Widerstands»?

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 3, 2024
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Vereint im Hass auf Israel und den Westen: Was steckt hinter der «Achse des Widerstands»?

Mit der Hamas, den Huthi und dem Hizbullah beteiligen sich drei wichtige Verbündete Irans am Krieg gegen Israel. Die Allianz islamistischer Milizen verbindet die gleiche Weltsicht, doch ist sie weniger homogen, als es scheint.

Das Massaker an den Zivilisten im Süden Israels, die Angriffe auf die Schiffe im Roten Meer und die Attacken auf amerikanische Basen im Irak und in Syrien haben einen gemeinsamen Nenner: Alle wurden von Mitgliedern der «Achse des Widerstands» verübt. Zu dem von Iran geführten Bündnis gehören neben der Hamas weitere islamistische Milizen in Libanon, Syrien, Jemen und dem Irak. Die zumeist schiitischen Gruppen verbinden die gleiche Ideologie und Weltsicht sowie die radikale Ablehnung Israels und der USA.

Seit dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober und der Eskalation des Kriegs im Gazastreifen ist die Zahl der Angriffe der «Achse des Widerstands» stark gestiegen. Koordiniert, finanziert und bewaffnet wird das Milizenbündnis von den Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionswächter. Es bleibt aber eine offene Frage, wie weit Teheran seine Verbündeten kontrolliert und steuert. Nicht alle sind gleich eng mit dem iranischen Regime verbunden.

Geprägt wurde der Begriff der «Achse des Widerstands» im Jahr 2002 als Reaktion auf den amerikanischen Präsidenten George W. Bush, der in seiner Rede zur Lage der Nation Iran, den Irak und Nordkorea als «Achse des Bösen» bezeichnet hatte. Nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2011 verwendete die iranische Führung den Begriff vermehrt, um ihre Allianz mit dem Regime von Bashar al-Asad in Syrien und der libanesischen Hizbullah-Miliz zu bezeichnen.

Das Bündnis, das in seiner heutigen Form vom 2020 getöteten General Kassem Soleimani geprägt wurde, sichert Iran Einfluss in Damaskus, Beirut und Bagdad. Es dient Teheran zur Machtprojektion in der Region, aber auch als Rückversicherung für den Fall eines Angriffs der USA oder Israels auf das eigene Territorium. Seit dem verheerenden Krieg mit dem Irak in den achtziger Jahren verfolgt Iran eine Strategie der Vorwärtsverteidigung. Sein Ziel ist es, Konflikte mit seinen Rivalen nach Möglichkeit ausserhalb des eigenen Territoriums auszutragen.

Die wichtigsten Mitglieder der «Achse des Widerstands»

Laut Teheran sind die Mitglieder der «Achse des Widerstands» gleichberechtigte Partner, die gemäss ihren eigenen Interessen handeln. Iran unterstütze sie nur politisch und stelle allenfalls «Militärberater». Irans Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei lobte zwar den Angriff der Hamas, betonte aber, die palästinensische Miliz habe unabhängig gehandelt. Auch westliche Geheimdienste gehen davon aus, dass Iran nicht über den Angriff informiert oder an der Planung beteiligt war.

Iran stellt Ausbilder und liefert Drohnen und Raketen

Allerdings ist seit langem belegt, dass die Kuds-Brigaden die Hamas im Gazastreifen sowie Verbündete wie den Hizbullah in Libanon und die Huthi in Jemen mit Raketen, Drohnen und anderen Waffen beliefern. Westliche Kriegsschiffe fangen regelmässig vor der jemenitischen Küste Schiffe mit versteckten Waffenlieferungen für die Huthi ab. Israel bombardiert zudem seit Jahren Konvois in Syrien, um den iranischen Nachschub für die Hizbullah-Miliz zu unterbinden.

Dank der iranischen Hilfe stellen Hamas, Huthi und Hizbullah inzwischen viele Raketen und Drohnen selbst her. Die Kuds-Brigaden unterstützen ihre Verbündeten aber weiterhin mit Ausbildern bei der Produktion und dem Einsatz der Waffen. In Syrien stieg die Zahl der iranischen «Militärberater» während des Bürgerkriegs auf bis zu 3000. Sie waren entscheidend für die Koordination des Kampfs gegen die Rebellen und führten teilweise selbst das Kommando.

Auch der Hizbullah spielt seit 2011 eine wachsende Rolle zur Unterstützung der anderen Mitglieder der «Achse des Widerstands». Ohne die Intervention der libanesischen Miliz in Syrien hätte Asad wohl schon 2012 den Krieg verloren. Libanesische Experten sollen zudem seit Jahren an der Ausbildung schiitischer Milizen im Irak beteiligt sein. Seit 2015 sollen sie auch die Huthi in der Nutzung iranischer Drohnen und Raketen schulen, welche die Miliz seit November 2023 für Angriffe auf die Schifffahrt im Roten Meer einsetzt.

Der Sturz von Saddam Hussein stärkte Irans Einfluss

Iran versucht schon seit der islamischen Revolution im Jahr 1979, seinen Einfluss in der Region auszuweiten, stösst dabei aber immer wieder auf Widerstand. Ursprüngliches Ziel seiner Politik war der «Export der Revolution». Zu diesem Zweck wurde Anfang der achtziger Jahre innerhalb der Revolutionswächter das «Büro für Islamische Befreiungsbewegungen» geschaffen. Mit seiner Unterstützung wurde 1982 aus lokalen schiitischen Milizen der Hizbullah für den Kampf gegen Israel gegründet, das damals Südlibanon besetzt hielt.

Die Golfmonarchien und andere sunnitische Nachbarn fühlten sich von Teherans revolutionärer Rhetorik bedroht und unterstützten während des Iran-Irak-Kriegs in den achtziger Jahren Saddam Hussein. Mit dem Sturz des irakischen Diktators durch die USA 2003 konnte Iran seinen Einfluss im Irak ausweiten. Enge Verbündete wie die schiitische Badr-Organisation kehrten aus dem iranischen Exil nach Bagdad zurück.

Später schlossen sich Kataib Hizbullah, Asaib Ahl al-Hak und weitere schiitische Milizen dem iranischen Netzwerk an. Sie spielten eine führende Rolle im Kampf gegen die amerikanischen Besetzungstruppen und den Islamischen Staat. Die Tötung des Kuds-Kommandanten Kassem Soleimani durch einen US-Drohnenangriff in Bagdad Anfang 2020 war zwar ein Schlag für die Iraner. Soleimanis Nachfolger Ismail Ghani gelang es aber, das Bündnis zusammenzuhalten.

Teherans Kontrolle über die Milizen variiert

Das Ausmass von Irans Kontrolle über die Mitglieder der «Achse des Widerstands» variiert. Milizen wie die Fatimiyun und die Zainabiyun, die Iran speziell für den Einsatz in Syrien aus afghanischen und pakistanischen Schiiten aufgestellt hat, unterstehen direkt dem Kommando der Kuds-Brigaden. Andere Verbündete wie die Milizen im Irak und der Hizbullah in Libanon sind zwar eng verbunden mit dem iranischen Regime, aber nicht einfach willenlose Marionetten.

Bei aller ideologischen Nähe bleiben sie autonome Akteure mit eigenen Interessen und einer eigenen Agenda. Sie sind fest verwurzelt in der jeweiligen Gesellschaft und einflussreiche Akteure in der Politik ihrer Länder. Auch amerikanische Geheimdienstvertreter gehen heute davon aus, dass Iran nicht all seine Verbündeten komplett kontrolliert. Es wird vermutet, dass manche Angriffe der Milizen auf amerikanische Stützpunkte im Irak gegen den Willen der Iraner erfolgten.

Auch bei den Angriffen der Huthi im Roten Meer ist offen, wie eng sie mit Iran koordiniert sind. Die Bewegung, die seit Jahren den Grossteil Jemens kontrolliert, ist bis heute nur lose mit Iran verbunden. Die Hamas wiederum unterhält zwar seit 30 Jahren Kontakte nach Teheran, doch hat die sunnitische Bewegung in der mehrheitlich schiitischen «Achse des Widerstands» stets eine Sonderrolle gespielt. Bei den Iranern und dem Hizbullah kam nicht gut an, dass die Hamas ihre Verbündeten nicht vorab über den Grossangriff auf Israel informiert hat.

Guido Steinberg: Die «Achse des Widerstands»; Irans Expansion im Nahen Osten stösst an Grenzen, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), 2021.

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