07. Mai 2026
Welche Modelle verkauften sich am schnellsten auf den wichtigsten europäischen Gebrauchtwagenmärkten? Was ist mit anderen Nachfrageindikatoren für Gebrauchtwagen passiert? All dies und mehr bespricht Autovista24-Special-Content-Redakteur Phil Curry im Automotive-Update-Podcast.
Diese Folge wirft einen tiefen Einblick in die wichtigsten europäischen Gebrauchtwagenmärkte, einschließlich der Entwicklung von Restwerten (RVs). Und wie passt Australien seine Anreize für Elektrofahrzeuge (EV) für die kommenden Jahre an?
Die am schnellsten verkauften Gebrauchtwagen
Das neueste monatliche Marktupdate von Autovista24 ergab, dass die Handels-RVs in Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich weitgehend stabil blieben. Während im Vergleich zum März insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen war, waren die Wertverluste meist marginal.
Die im neuesten Bericht präsentierten Daten zeigten auch, welche Modelle in den einzelnen Märkten am schnellsten verkauft wurden. Dies basiert auf den durchschnittlichen Verkaufstagen zwischen der Markteinführung eines Autos und der Suche nach einem neuen Besitzer.
Sowohl das Tesla Model Y als auch der Cupra Formentor führten in zwei der sieben analysierten Märkte die lokalen Gebrauchtwagen-Charts an. Das US-Modell setzte sich in Österreich und Deutschland schnell durch, während die spanische Marke in Frankreich und Großbritannien an der Spitze stand.
Der Dacia Sandero platzierte sich unter den ersten fünf von vier Märkten und führte die Tabelle in Spanien an. In Italien führte der Toyota Yaris Cross die Tabelle der am schnellsten verkauften Autos an. Auch in Österreich und Spanien landete das japanische Modell unter den ersten fünf. Der SEAT Leon lag in der Schweiz an der Spitze des Marktes, dem einzigen Markt, in dem er unter den ersten fünf landete.
Weitere bemerkenswerte Leistungen waren der Volkswagen Polo, der in den Tabellen von Österreich, Frankreich und Großbritannien auftauchte. Toyota erfreute sich weiterhin großer Beliebtheit und sein Corolla war einer der schnellsten Verkäufer in Frankreich und Spanien. Auch in Frankreich und Italien schaffte es der Toyota Yaris in die Top 5.
Können Elektroautos von steigenden Preisen profitieren?
ACEA hat argumentiert, dass die Volatilität des Energiemarkts die Argumente für eine beschleunigte Abkehr von fossilen Brennstoffen im Straßenverkehr verstärkt.
„Eine technologieneutrale Dekarbonisierungsstrategie, die die Elektrifizierung umfasst und erneuerbare Kraftstoffe einbezieht, ist unerlässlich.“ „Es ist von entscheidender Bedeutung, die Widerstandsfähigkeit Europas zu wahren, Verbraucher vor Preis- und Angebotsschocks zu schützen und einen erfolgreichen Übergang zu klimaneutraler Mobilität zu ermöglichen“, kommentierte Sigrid de Vries, Generaldirektorin der ACEA.
Der Branchenverband hat in zwei Bereichen politischen Handlungsbedarf angedeutet. Dazu gehört, Strom zur günstigsten Energiequelle zu machen. Um dies zu erreichen, müssen die Energiekosten für das Laden von Elektrofahrzeugen gesenkt werden. Dies kann dazu beitragen, Verbraucher und Unternehmen zum emissionsfreien Transport zu bewegen.
ACEA schlug außerdem vor, erneuerbare Kraftstoffe auf der Grundlage ihres Kohlenstoffgehalts zu fördern. Bei kurzfristigen Maßnahmen zur Senkung der Kraftstoffpreise wird derzeit nicht zwischen Kraftstoffen nach ihrer Zusammensetzung unterschieden.
Australien weitet Anreize für Elektrofahrzeuge aus
Die australische Regierung hat ihr Anreizprogramm für Elektrofahrzeuge verlängert. Der Electric Car Discount (ECD) wurde erstmals im Jahr 2022 eingeführt und wird in drei Phasen eingeführt. Das System bietet eine Steuerrückerstattung, wenn Mitarbeiter Gehaltseinbußen nutzen, um die Leasingkosten eines Elektrofahrzeugs zu decken.
Eine Regierungsanalyse ergab, dass das Programm zwischen 2022 und 2025 zu schätzungsweise 64.000 zusätzlichen Verkäufen batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) führte.
Phase eins der Verlängerung läuft bis Ende März 2027. Dadurch werden die Befreiungen von der Fringe Benefits Tax (FBT) des Landes auf den Teil des Gehalts verlängert, der für die Zahlung der Leasingraten verwendet wird.
Die zweite Phase läuft vom 1. April 2027 bis zum 1. April 2029. Während dieser Zeit gilt die FBT-Befreiung nur für Elektrofahrzeuge mit einem Kaufpreis von bis zu 75.000 AUS $ (46.252 €). Diese Maßnahme soll Hersteller dazu ermutigen, günstigere BEVs auf dem australischen Markt anzubieten.
Elektrofahrzeuge, die mehr als 75.000 australische Dollar kosten, aber unter der Steuerschwelle für Luxusautos liegen, haben Anspruch auf einen Rabatt von 25 % auf die zahlbare FBT. Die dritte Phase beginnt am 1. April 2029, wenn alle Elektrofahrzeuge unterhalb der Steuerschwelle für Luxusautos Anspruch auf einen Rabatt von 25 % auf die zahlbare FBT haben.








