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Startseite » Wie Kambodscha seine Textilien noch günstiger machen will – und damit das Misstrauen seiner Nachbarn weckt
Welt

Wie Kambodscha seine Textilien noch günstiger machen will – und damit das Misstrauen seiner Nachbarn weckt

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 22, 2024
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Wie Kambodscha seine Textilien noch günstiger machen will – und damit das Misstrauen seiner Nachbarn weckt

Ein neuer Kanal soll Kambodschas Abhängigkeit von Häfen in Vietnam reduzieren. Dort, aber auch in den USA verfolgt man das Projekt mit Argwohn – vor allem weil China mitwirkt.

Ein 180 Kilometer langer Kanal, der Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh mit dem Golf von Thailand verbinden soll, erzürnt Amerika und Vietnam. Denn Kambodscha will diesen nicht aus eigener Kraft, sondern mithilfe von China bauen. Bereits im vierten Quartal dieses Jahres sollen die Arbeiten für den Funan-Techo-Kanal, so sein Spitzname in Anlehnung an das erste wichtige Königreich Funan in Südostasien, beginnen. Die bis zu 100 Meter breite Wasserstrasse soll durch vier Provinzen verlaufen, bevor sie unweit der Grenze zu Vietnam ins Meer münden wird. Sie soll 2028 in Betrieb genommen werden.

Häfen in Ho-Chi-Minh-Stadt sind die Lebensader

Hun Manet und seine Regierung wollen von Vietnam unabhängiger werden und «endlich wieder durch die eigene Nase atmen können», wie es der kambodschanische Regierungschef formuliert. Für ihn stehen die ökonomischen Vorteile des Kanals im Vordergrund. Den Nachbarn Vietnam treiben dagegen mögliche militärische und ökologische Folgen um.

Der chinesische Staatsbetrieb China Bridge and Road Corporation soll den 1,7 Milliarden teuren Kanal finanzieren, bauen und für 40 bis 50 Jahre betreiben. Anschliessend geht er ins Eigentum des kambodschanischen Staates über. Die Risiken trägt der chinesische Staatskonzern, der von den Reedereien Nutzungsgebühren erhalten wird.

Hun Manet erhofft sich von dem Kanal einen wirtschaftlichen Schub, denn durch tiefere Transportkosten sollen die Textilproduzenten wettbewerbsfähiger werden. Die Bekleidungsbranche beschäftigt mehr als 900 000 Kambodschanerinnen und Kambodschaner. 70 Prozent des Exports sind Kleidungsstücke, im vergangenen Jahr hatten sie einen Wert von 11,1 Milliarden Dollar. Kambodscha war damit der weltweit achtgrösste Produzent.

Das Zentrum der Branche befindet sich in Phnom Penh. Bis jetzt sind vietnamesische Häfen in der Nähe von Ho-Chi-Minh-Stadt die Lebensader für die Ausfuhr kambodschanischer Textilien und den Import von Rohstoffen. Dank dem Kanal wird es die Route über Vietnam nicht länger brauchen. Kambodschas Ex- sowie Importe werden dann über den Tiefseehafen Sihanoukville, der südwestlich von Phnom Penh liegt, billiger und schneller abgewickelt. Die Transportkosten sollen um bis zu 16 Prozent sinken, schreibt die kambodschanische Zeitung «Khmer Times».

Für die Vietnamesen überwiegen dagegen die ökologischen Risiken. Der Kanal könnte wie ein Damm wirken, so dass südlich davon ein Trocken- und nördlich ein Feuchtgebiet entsteht, befürchtet die vietnamesische Führung. Für die Landwirte im Mekongdelta, das im Süden Vietnams liegt und eine wichtige Anbauregion ist, wäre ein Mangel an Wasser fatal.

Sie kämpfen bereits mit den Folgen von Wasserkraftwerken entlang des Mekongs, einem Absinken des Deltas und mit steigendem Meeresspiegel. Salzwasser dringt immer tiefer ins Landesinnere. Früchte, Gemüse, Reis vertragen das Salz nicht. Die Erträge sinken. Einkommen brechen weg.

Kambodscha versucht seinen Nachbarn zu beschwichtigen. Hun Manet hatte kürzlich während seines Hanoi-Besuchs betont, dass die ökologischen Folgen für Vietnam minimal seien. Allerdings hat Kambodscha die Ergebnisse der Vorstudien über die Folgen des Baus nicht veröffentlicht.

Neben den ökologischen Konsequenzen treiben die vietnamesischen Machthaber auch mögliche militärische Folgen um. Hanoi warnt davor, dass der Kanal sich stark auf die Verteidigungs- und Sicherheitslage der gesamten Region auswirken werde. Vietnam fürchtet, dass Schiffe der chinesischen Marine über den Kanal tief ins Landesinnere von Kambodscha vorstossen könnten.

China hätte so eine Option bei einem militärischen Konflikt mit Vietnam, wofür es einen Grund geben könnte: Die beiden Länder haben konkurrierende Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer. Wie realistisch die Befürchtungen Vietnams über die Nutzung des Kanals durch die chinesische Marine sind, ist unklar.

Ängste um eine chinesische Militärbasis

Dass die Kanalmündung in der Nähe des kambodschanischen Marinestützpunkts Ream liegen wird, hat auch die Amerikaner hellhörig gemacht. Sie hatten ihn einst mitfinanziert und zeitweise für Militärübungen genutzt. Die Zeiten sind jedoch vorbei. Im Zuge der Infrastrukturentwicklung der kambodschanischen Küste wurde der Stützpunkt demontiert und mit chinesischem Geld neu aufgebaut.

Angesichts der Renovierung, die einen 363 Meter langen Kai beinhaltet, werfen die USA China vor, dort einen Militärstützpunkt aufzubauen, wodurch die chinesische Marine ihre Präsenz im Golf von Thailand ausbauen könnte.

Hun Manet widerspricht derweil den Amerikanern und Vietnamesen. Seine Regierung werde nicht zulassen, dass irgendein Land Kambodscha als Basis gegen ein anderes Land nutzt, sagt er. Es tönt wie eine indirekte Versicherung an die vietnamesische Führung, dass der Kanal nicht für militärische Zwecke genutzt werde. Solche Beschwichtigungen werden jedoch vermutlich weder Amerika noch Vietnam überzeugen.

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