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Finanzen

Wo die Wohnungspreise doppelt so hoch sind wie in Paris: Europas teuerster Wohnungsmarkt

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 9, 2026
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Wo die Wohnungspreise doppelt so hoch sind wie in Paris: Europas teuerster Wohnungsmarkt

Europas teuerste Immobilienmärkte liegen in einem überraschend kleinen Winkel des Kontinents.

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Neue Daten des Global Property Guide zeigen, dass vier der fünf teuersten Städte für Wohnimmobilien in der Schweiz und in Luxemburg liegen, wobei Zürich mit über 18.000 Euro pro Quadratmeter an der Spitze der Rangliste steht.

Hier sind die 10 teuersten Immobilienmärkte in Europa, vom zehnten bis zum ersten Platz.

10) Stockholm: Durchschnittspreis 8.380 €/m²

Die schwedische Hauptstadt eröffnet das Top-10-Ranking mit einer der deutlichsten Immobilienrückgewinnungen Europas.

Stockholm erstreckt sich über 14 Inseln, wo der Mälarsee auf die Ostsee trifft, und vereint einige der höchsten Lebensstandards Europas mit einem der am stärksten eingeschränkten Wohnungsmärkte.

Die Wohnungspreise betragen durchschnittlich 8.380 € pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 7,2 % im Vergleich zum letzten Jahr und 17,0 % in zwei Jahren entspricht. Die Erholung ist besonders bemerkenswert angesichts der starken Korrektur, die den schwedischen Immobilienmarkt nach dem Zinsanstieg im Jahr 2022 traf.

Der Rest Schwedens bleibt deutlich günstiger. Die durchschnittlichen Preise betragen 4.428 € pro Quadratmeter in Göteborg und 3.369 € in Malmö.

Stockholm bleibt einer der teuersten Orte Nordeuropas, um ein Haus zu kaufen.

9) Kopenhagen: Durchschnittspreis 8.405 €/m²

Die dänische Hauptstadt, bekannt für ihre farbenfrohe Uferpromenade Nyhavn, ihre umfangreiche Fahrradinfrastruktur und ihre weltberühmte Restaurantszene, ist auch der am schnellsten wachsende Markt unter den Top 10.

Die Wohnungspreise betragen durchschnittlich 8.405 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 14,3 % im vergangenen Jahr und 24,0 % in zwei Jahren entspricht – dem stärksten Wachstum, das von allen Städten in diesem Ranking verzeichnet wurde.

Der Kontrast zum Rest Dänemarks ist groß. Die Preise in Dänemarks zweitgrößter Stadt Aarhus sind im vergangenen Jahr um 16,7 % auf 4.128 Euro pro Quadratmeter gesunken, während Odense und Aalborg, die dritt- bzw. viertgrößten Städte, unter 2.800 Euro bleiben.

8) Oslo: Durchschnittspreis 9.332 €/m²

Die norwegische Hauptstadt erlebte in letzter Zeit eine der stärksten Erholungen im Wohnungsbau in Europa.

Die Stadt liegt an der Spitze des Oslo-Fjords und verbindet moderne nordische Architektur mit einigen der höchsten Haushaltseinkommen des Kontinents.

Die Wohnungspreise betragen durchschnittlich 9.332 € pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 6,3 % im Vergleich zum letzten Jahr und 14,0 % in zwei Jahren entspricht.

Doch die stärkste Dynamik Norwegens findet zunehmend außerhalb der Hauptstadt statt. Die Preise in Bergen, Norwegens zweitgrößter Stadt, sind im vergangenen Jahr um 22,4 % auf 6.160 Euro pro Quadratmeter gestiegen, während Trondheim, die drittgrößte Stadt des Landes, einen Zuwachs von 12,8 % auf 5.275 Euro verzeichnete.

7) Amsterdam: Durchschnittspreis 9.437 €/m²

Amsterdams Grachtenviertel aus dem 17. Jahrhundert hat sich zu einer der teuersten Wohnadressen Europas entwickelt.

Ein chronischer Wohnungsmangel, strenge Planungsregeln und eine starke internationale Nachfrage treiben die Preise in Amsterdam weiterhin in die Höhe.

Die Wohnungspreise betragen durchschnittlich 9.437 € pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 13,0 % im Vergleich zum letzten Jahr und 19,2 % in zwei Jahren entspricht.

Für Hauskäufer ähnelt die niederländische Hauptstadt zunehmend einem knappen Luxusgut und nicht mehr einem herkömmlichen Immobilienmarkt.

6) Paris: Durchschnittspreis 9.490 €/m²

Paris bleibt einer der bekanntesten Immobilienmärkte der Welt. Allerdings sinken die Preise im Gegensatz zu den meisten Städten in diesem Ranking.

Die Wohnungspreise betragen durchschnittlich 9.490 Euro pro Quadratmeter, was einem Rückgang von 0,3 % im vergangenen Jahr und einem Rückgang von 7,3 % in zwei Jahren entspricht. Damit ist Paris der schwächste Anbieter unter den Top Ten.

Die erwartete Erholung nach den Olympischen Spielen lässt noch aus, während höhere Kreditkosten weiterhin die Nachfrage belasten.

Dennoch liegen die Preise immer noch weit über denen anderswo in Frankreich, wo Lyon durchschnittlich 4.551 Euro pro Quadratmeter, Bordeaux 4.443 Euro und Nantes 3.376 Euro kostet.

5) Bern: Durchschnittspreis 9.952 €/m²

Bern ist der unauffälligste Luxusmarkt der Schweiz.

Die Bundeshauptstadt, die für ihre zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt bekannt ist, ist die günstigste der vier Schweizer Städte in diesem Ranking, obwohl die Preise weiterhin bei etwa 10.000 Euro pro Quadratmeter liegen.

Der Wohnungswert beträgt durchschnittlich 9.952 Euro pro Quadratmeter, ein Rückgang um 0,7 % im Vergleich zum letzten Jahr, ein Anstieg um 4,5 % über zwei Jahre.

Ein hohes Privatvermögen, politische Stabilität und ein begrenztes Wohnungsangebot stützen weiterhin die Nachfrage auf dem gesamten Schweizer Immobilienmarkt.

4) Luxemburg-Stadt: Durchschnittspreis 10.941 €/m²

Luxemburg, gemessen am BIP pro Kopf das reichste Land Europas, beherbergt auch einen der teuersten Immobilienmärkte des Kontinents.

In Luxemburg-Stadt, einem der führenden Finanzzentren Europas, liegen die durchschnittlichen Wohnungspreise bei 10.941 Euro pro Quadratmeter, was einem Rückgang von 0,9 % gegenüber dem vergangenen Jahr und 6,9 % innerhalb von zwei Jahren entspricht, da sich der Markt nach einem Jahrzehnt außergewöhnlicher Zuwächse weiter anpasst.

Auch nach der jüngsten Korrektur bleibt Luxemburg eine der wenigen Städte in Europa, in der eine typische Ein-Zimmer-Wohnung leicht mehr als 1 Million Euro kosten kann.

3) Luzern: Durchschnittspreis 12.066 €/m²

Luzern ist vielleicht die größte Überraschung im Ranking.

Die Stadt liegt an einem der spektakulärsten Orte Europas, dort, wo der Vierwaldstättersee auf die Ausläufer der Alpen trifft.

Obwohl sie viel kleiner als Zürich oder Genf sind, liegen die Wohnungspreise im Durchschnitt bei 12.066 € pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 7,3 % im Vergleich zum letzten Jahr entspricht.

Das begrenzte Angebot, eine äußerst begehrte Lage und die starke Nachfrage in- und ausländischer Käufer stützen weiterhin die Preise.

2) Genf: Durchschnittspreis 16.819 €/m²

Die Position Genfs an der Spitze der Rangliste spiegelt die anhaltende Nachfrage aus einem der wohlhabendsten Arbeitsmärkte Europas wider.

Die Stadt ist Sitz der Vereinten Nationen, der Weltgesundheitsorganisation, des Roten Kreuzes und einer dichten Konzentration privater Banken und zieht einige der bestverdienenden Fachkräfte der Welt an.

Die Wohnungspreise liegen im Durchschnitt bei 16.819 Euro pro Quadratmeter, ein Anstieg um 3,4 % im Vergleich zum letzten Jahr und weitgehend unverändert über zwei Jahre hinweg.

Selbst auf diesem Niveau bleibt das Angebot außergewöhnlich knapp, was dazu beiträgt, Genfs Status als einer der exklusivsten Immobilienmärkte Europas zu behaupten.

1) Zürich: Durchschnittspreis 18.229 €/m²

Mit durchschnittlichen Wohnungspreisen von 18.229 Euro pro Quadratmeter bleibt Zürich Europas teuerste Stadt für Wohneigentum.

Die Preise stiegen im vergangenen Jahr um 4,2 % und in zwei Jahren um 11,7 %, obwohl sie bereits von einer außergewöhnlich hohen Basis ausgingen.

Als Heimat der größten Banken der Schweiz, ihrer Börse und einer riesigen Vermögensverwaltungsbranche vereint Zürich Finanzkraft, politische Stabilität und chronische Wohnungsknappheit.

Das Ergebnis ist ein Immobilienmarkt wie kein anderer in Europa.

Zürich ist im Jahr 2026 nicht nur der teuerste Wohnungsmarkt des Kontinents, es baut seinen Vorsprung gegenüber dem Rest Europas aus.

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