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Startseite » Parade in Moskau – Russland setzt immer stärker die Vergangenheit mit der Gegenwart gleich
Welt

Parade in Moskau – Russland setzt immer stärker die Vergangenheit mit der Gegenwart gleich

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 9, 2024
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Parade in Moskau – Russland setzt immer stärker die Vergangenheit mit der Gegenwart gleich

Präsident Putin nutzt Russlands wichtigsten Feiertag zur Propaganda für den Krieg in der Ukraine. Den Westen beschuldigt er, keine Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg gezogen zu haben.

Eine solche Militärparade zum Tag des Sieges über das nationalsozialistische Deutschland am 9. Mai hat es in Moskau wohl noch nie gegeben. Am Tag davor und über die Nacht war Schnee gefallen, er lag am Morgen noch auf Bäumen, Grünflächen und Autos. Schneefall und kurze sonnige Aufhellungen wechselten sich am Vormittag auch über dem Roten Platz ab. Die defilierenden Soldaten in ihren Sommeruniformen froren im Schneegestöber ebenso wie wohl die zwei hundert Jahre alten Veteranen des Zweiten Weltkriegs, die auf der Tribüne neben Präsident Wladimir Putin sassen. Einzige ausländische Gäste waren die Präsidenten der fünf zentralasiatischen Republiken und Weissrusslands sowie jene von Kuba, Laos und Guinea-Bissau.

Nur wenig Militärtechnik

Bescheidener, vor allem im militärtechnischen Teil, fiel die Parade aber nicht wegen des garstigen Wetters aus. Mehr denn je stand sie im Zeichen der «militärischen Spezialoperation», des Krieges, den Russland gegen die Ukraine und im Geiste längst gegen den Westen führt. Der offizielle Sprecher erwähnte bei jeder vorbeimarschierenden Einheit, wie viele Helden-Auszeichnungen deren Angehörige während der «Spezialoperation» bekommen hätten. Ein einziger Panzer – ein T-34 aus dem Zweiten Weltkrieg – führte die Waffenschau an; die Artillerie und die leichte Flugabwehr fehlten ganz. Sie sind in der Ukraine unentbehrlich.

Mehr denn je wurden aber auch der Abwehrkampf der Sowjetunion im «grossen vaterländischen Krieg» und der Krieg jetzt einander gleichgesetzt. Nie habe man damit gerechnet, dass die Nachfahren der Weltkriegsveteranen sich erneut gegen «Nazis» verteidigen müssten, sagte die Kreml-Korrespondentin des Staatssenders Rossija 24 nach der Direktübertragung der Parade. Putin beschuldigte in seiner Rede auf dem Roten Platz den Westen des Revanchismus. Die Wahrheit über den Krieg behindere diejenigen bei ihren Plänen, die es gewohnt seien, ihre kolonialistische Politik auf Heuchelei und Lügen zu bauen, sagte er.

Putins Geschichtsklitterung

Geschichtsklitterung betrieb aber Putin selbst. Zwar habe Russland die Eröffnung der Zweiten Front und die Hilfe der Alliierten nie kleingeredet, sagte er. Aber die ersten drei langen Jahre des Krieges – also ab dem deutschen Überfall 1941 – habe die Sowjetunion ganz allein gegen die Nazis gekämpft, während praktisch ganz Europa für die militärische Stärke der Wehrmacht gearbeitet habe. Beides ist eine propagandistische Verzerrung der Geschichte. Gleichzeitig warf er den «westlichen Eliten» vor, die Verhöhnung der Geschichte und die Rechtfertigung gegenwärtiger «Nazis» gehöre zu deren Politik, um immer neue Konflikte und Feindseligkeiten zu schüren und souveräne Zentren der Entwicklung in der Welt in die Schranken zu weisen.

Russland beschrieb er dagegen als die zurückhaltende Macht, die einen globalen Zusammenstoss zu verhindern versuche. Die strategischen Abwehrkräfte seien aber auf alles vorbereitet. Diese Sicht wird in Russland von vielen geteilt. Für sie war es nicht Russland, das Europa am 24. Februar 2022 mit dem Angriff auf die Ukraine in einen Kriegszustand versetzt hat. Europas Politiker werden als Hasardeure dargestellt, die, wie es Putin in seiner Rede sagte, die Lehren des Krieges vergessen hätten.

Mit der Ankündigung von Militärübungen zum Einsatz taktischer Atomwaffen kühle Russland diese Hitzköpfe ab und schüchtere sie ein, heisst es mit Genugtuung. Am Donnerstag wurde bestätigt, was Weissrusslands Machthaber Alexander Lukaschenko schon zuvor mitgeteilt hatte: dass auch auf weissrussischem Territorium solche Manöver stattfinden sollen.

Kriegstrophäen aus der Ukraine

Russland im Krieg gegen den Westen, gegen den nur Geschlossenheit und absolute Vaterlandsliebe hilft – diese vereinnahmende Rhetorik trifft auf eine Gesellschaft, die ohnehin schon militarisiert ist. Vom Kindergarten über die Schule bis zur Universität dringt jetzt aber der verordnete militarisierte Patriotismus immer tiefer in den Alltag ein.

Welch zentrale Rolle für Putin die Geschichte spielt, zeigt einer seiner ersten Erlasse nach dem Antritt der neuen Amtszeit, der eine einheitliche Geschichtserzählung auf allen Unterrichtsstufen durchsetzen will. Die Vereinnahmung der Vergangenheit für die Gegenwart zerstört das geradezu Sakrale, das dem 9. Mai jahrzehntelang in den Familien innewohnte. Der Feiertag wird zur banalen Propaganda.

Im Moskauer Siegespark, der zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg errichtet wurde, wird das derzeit besonders anschaulich. Am 1. Mai wurde dort eine Ausstellung mit Kriegstrophäen aus der Ukraine eröffnet.

Die erbeuteten Panzer, Schützenpanzer und andere Militärtechnik westlicher Herkunft wirken wie ein Magnet – vor allem auf Männer jeden Alters, aber auch auf Frauen und viele Familien, selbst bei Schnee und Kälte. Sie erkundigen sich bei den vermummten Soldaten, die als Auskunftspersonen neben den verbeulten oder ausgebrannten Panzern stehen, nach Details, machen Fotos von der Militärtechnik und auch voneinander vor der martialischen Kulisse.

Der deutsche Leopard-Panzer und der ausgebrannte amerikanische Abrams erfreuen sich besonderer Beliebtheit. «Der ist doch so unschlagbar», spottet ein junger Mann. Neugier über das fremde Militärmaterial mischt sich mit dem Stolz darauf, dass es der russischen Armee gelang, dieses zu erbeuten. Die an den Fahrzeugen angebrachten Flaggen führen allerdings nicht selten in die Irre: Weder Südafrika noch die Türkei noch Österreich haben der Ukraine Militärgerät für den Krieg geliefert. Aber es suggeriert, die Russen hätten sich all diesen Ländern gegenüber zu behaupten.

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