Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Google, Microsoft und xAI einigen sich auf ein KI-Testprogramm der US-Regierung

Google, Microsoft und xAI einigen sich auf ein KI-Testprogramm der US-Regierung

Mai 8, 2026
Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Mai 8, 2026
Nach Jahren der Dürre und des Elends kehrt das Leben in die historischen Sumpfgebiete des Irak zurück

Nach Jahren der Dürre und des Elends kehrt das Leben in die historischen Sumpfgebiete des Irak zurück

Mai 7, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Freitag, Mai 8
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Israel reagiert mit blanker Empörung auf den ICC-Haftbefehl gegen Netanyahu
Welt

Israel reagiert mit blanker Empörung auf den ICC-Haftbefehl gegen Netanyahu

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 21, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Israel reagiert mit blanker Empörung auf den ICC-Haftbefehl gegen Netanyahu

Die Vorwürfe des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Benjamin Netanyahu, seinen Verteidigungsminister und drei Hamas-Führer sind heftig. Politiker aller Lager in Israel sehen in dem Schritt eine Gleichstellung ihrer Regierung mit Terroristen.

Die Entscheidung hing seit Wochen in der Luft, am Montagmittag machte Karim Khan sie öffentlich: Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) beantragt bei den Richtern des Gerichts Haftbefehle gegen zwei Mitglieder der israelischen Regierung sowie drei Führungspersonen der Hamas. Der Chefankläger Khan erklärte in seiner Pressekonferenz, dass er und seine Mitarbeiter in den letzten Monaten im Rahmen ihrer unabhängigen Untersuchung genug Beweise gesammelt hätten, wonach die betroffenen Personen Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hätten.

Grosse Entrüstung auf beiden Seiten

Dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu sowie seinem Verteidigungsminister Yoav Gallant wirft Khan unter anderem vor, in ihrer Antwort auf den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober die Zivilbevölkerung im Gazastreifen auszuhungern, absichtlich Angriffe auf Zivilisten auszuführen und wissentlich grosses Leid und Verletzungen zu verursachen.

So würden der Bevölkerung im Gazastreifen systematisch überlebenswichtige Güter vorenthalten, etwa durch die zeitweise komplette Schliessung der Grenzübergänge. Auch den Tatbestand der Ausrottung sehen Khan und seine Mitarbeiter als gegeben an. Die Verbrechen würden bis heute fortgesetzt, sagte er. Israel habe das Recht, seine Bevölkerung zu verteidigen und die Rückkehr der Geiseln sicherzustellen. Aber diese Rechte befreiten Israel nicht von seiner Pflicht, internationales Recht zu befolgen.

Aufseiten der Hamas betreffen die Haftbefehle Yahya Sinwar, den Chef der Hamas in Gaza, Mohammed Deif, den Anführer des militärischen Armes der Hamas, sowie Ismail Haniya, den politischen Führer der Terrororganisation. Alle drei hätten den Angriff am 7. Oktober nicht nur geplant, sie hätten ihre Verantwortung durch ihre Worte und ihr Verhalten auch anerkannt, argumentierte Khan. Er legt den Hamas-Führern unter anderem Ausrottung, Geiselnahmen, sexuelle Gewalt und Folter sowie grausame Behandlung von Gefangenen zur Last. Sie seien direkt verantwortlich für die Tötung israelischer Zivilisten am Tag des Angriffs.

Khan hob ausserdem hervor, dass er und seine Mitarbeiter genügend Beweise gesammelt hätten, wonach die Hamas die Geiseln unter unmenschlichen Bedingungen halte und manche von ihnen abscheuliche sexuelle Gewalt erlebt hätten.

Khans Auftritt rief sowohl in Israel als auch aufseiten der Hamas Entrüstung hervor. In einer Videobotschaft sprach Ministerpräsident Netanyahu am Montagabend von einem «absurden und falschen» Haftbefehl, der sich gegen den ganzen Staat Israel richte. Es handle sich dabei um ein Beispiel des «neuen Antisemitismus», der sich von amerikanischen Universitäten nach Den Haag verlagert habe. Der Versuch des Gerichts, «uns die Hände zu binden», werde scheitern, und Israel werde den totalen Sieg erringen.

Benny Gantz, oppositioneller Politiker im Kriegskabinett und derzeit einer der grossen Kritiker der israelischen Kriegsführung, sagte, man führe einen gerechten Krieg, in dem man sich an einen «der striktesten moralischen Codes in der Geschichte» halte. Parallelen zwischen den Anführern eines demokratischen Landes und jenen einer blutrünstigen Terrororganisation zu ziehen, sei «eine tiefe Verzerrung der Gerechtigkeit» und eine «offenkundige moralische Bankrotterklärung», sagte Gantz. Auch der Oppositionsführer Yair Lapid kritisierte die Gleichstellung von Hamas-Führern und israelischen Politikern und nannte die Entscheidung des ICC einen furchtbaren politischen Fehler.

In einer von dem Sender Al-Aksa verbreiteten Stellungnahme äusserte auch die Hamas Kritik an dem ICC-Entscheid. Er vergleiche das Opfer mit einem Henker und ermutige die (israelische) «Besatzung», den «genozidalen» Krieg fortzusetzen, hiess es.

Wie reagieren Israels Partner?

Unmittelbar hat die Entscheidung des ICC keine Folgen. Die Richter werden den Anträgen des Anklägers Khan wohl stattgeben. Doch weder Israel, das den Internationalen Strafgerichtshof nicht anerkennt, noch die Hamas werden die betroffenen Personen nach Den Haag ausliefern. Reisen ins Ausland dürften für sie allerdings schwierig werden, sofern ein Zielland zu den Vertragsstaaten des ICC gehört. Dessen Behörden wären verpflichtet, die zur Fahndung ausgeschriebenen Personen festzunehmen. Diese Einschränkung trifft die beiden Israeli eher als die drei Hamas-Kader. Letztere halten sich vorwiegend in arabischen Staaten auf, die keine Vertragsstaaten sind.

Für Israel ist das Vorgehen des Internationalen Strafgerichtshofs vor allem politisch ein schwerer Schlag. Unter dessen Partnern sind mehrere ICC-Vertragsstaaten. Die USA, der wichtigste Verbündete Israels, gehört allerdings nicht dazu. Bereits Ende April hatte eine Gruppe von zwölf republikanischen Senatoren dem ICC-Chefankläger in einem Brief unter anderem mit persönlichen Konsequenzen gedroht, sollte dieser Haftbefehle gegen Vertreter des israelischen Staates beantragen.

In diesem Sinne reagierte der republikanische Senator Lindsey Graham als einer der Ersten am Montag. Er schrieb, der Entscheid sei ein Schlag ins Gesicht der Justiz in Israel, die für ihre Unabhängigkeit bekannt sei. Khan sei betrunken von seinem Geltungsdrang und habe mit dem Schritt dem Friedensprozess viel Schaden zugefügt.

Der amerikanische Präsident Joe Biden nannte das Vorgehen des ICC-Chefanklägers derweil «ungeheuerlich». Was auch immer Khan implizieren wolle: «Es gibt keine Gleichwertigkeit – keine – zwischen Israel und der Hamas.» Die USA würden stets an der Seite Israels stehen, sollte dessen Sicherheit bedroht sein.

Weiter Lesen

Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Passagier eines von Hantavirus betroffenen Schiffs spricht aus Isolation mit Al Jazeera | Newsfeed

Passagier eines von Hantavirus betroffenen Schiffs spricht aus Isolation mit Al Jazeera | Newsfeed

Polizei verhaftet Demonstranten nach fünf Tagen auf der Washington-Brücke | US-israelischer Krieg gegen Iran

Polizei verhaftet Demonstranten nach fünf Tagen auf der Washington-Brücke | US-israelischer Krieg gegen Iran

Prestianni könnte Argentinien-Spiele verpassen, da die FIFA die Sperre für die Weltmeisterschaft verlängert | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Prestianni könnte Argentinien-Spiele verpassen, da die FIFA die Sperre für die Weltmeisterschaft verlängert | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Demonstranten demonstrieren in Louisiana und Tennessee gegen Neuverteilung | Wahlen

Demonstranten demonstrieren in Louisiana und Tennessee gegen Neuverteilung | Wahlen

Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran bleibt trotz Pattsituation in Hormus bestehen: Pentagon-Chef Hegseth | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran bleibt trotz Pattsituation in Hormus bestehen: Pentagon-Chef Hegseth | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Redakteurfavoriten

Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Mai 8, 2026
Nach Jahren der Dürre und des Elends kehrt das Leben in die historischen Sumpfgebiete des Irak zurück

Nach Jahren der Dürre und des Elends kehrt das Leben in die historischen Sumpfgebiete des Irak zurück

Mai 7, 2026
Die USA drohen mit der Aufhebung der Visumbefreiung der EU wegen der Forderung nach Datenaustausch

Die USA drohen mit der Aufhebung der Visumbefreiung der EU wegen der Forderung nach Datenaustausch

Mai 7, 2026
Europa muss in der Energiekrise radikaler vorgehen. Aber wie? EU-Klimakommissar erklärt

Europa muss in der Energiekrise radikaler vorgehen. Aber wie? EU-Klimakommissar erklärt

Mai 7, 2026
Was waren im April die am schnellsten verkauften Gebrauchtwagen in Europa?

Was waren im April die am schnellsten verkauften Gebrauchtwagen in Europa?

Mai 7, 2026

Neueste Nachrichten

Passagier eines von Hantavirus betroffenen Schiffs spricht aus Isolation mit Al Jazeera | Newsfeed

Passagier eines von Hantavirus betroffenen Schiffs spricht aus Isolation mit Al Jazeera | Newsfeed

Mai 7, 2026
Der Verteidiger von Borussia Dortmund, Niklas Sule, wird sich zum Ende der Saison im Alter von 30 Jahren aus dem Fußball zurückziehen

Der Verteidiger von Borussia Dortmund, Niklas Sule, wird sich zum Ende der Saison im Alter von 30 Jahren aus dem Fußball zurückziehen

Mai 7, 2026
Vielversprechendes Medikament verdoppelt die Überlebensrate von Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs

Vielversprechendes Medikament verdoppelt die Überlebensrate von Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs

Mai 7, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?