Bayern München hat am Sonntag einen weiteren deutschen Bundesligatitel gefeiert. Wie es bei Trophäen üblich ist, versammelten sich Spieler und Fans auf dem Marienplatz, dem Hauptplatz der Stadt.
Dort hoben Vincent Kompany und sein Team vom Balkon des Rathauses die Meisterschale, die jede Saison an die Bundesligasieger verliehen wird, über Tausende von Bayern-Fans in die Höhe.
Die Veranstaltung wurde live auf dem YouTube-Kanal der Bayern übertragen, wobei versehentlich ein Streich zum Saisonende enthüllt wurde, der offenbar von Fans des Stadtnachbarn des Vereins, 1860 München, ausgeführt wurde.
Während sich die Feierlichkeiten entwickelten, wurde eine riesige Fahne mit dem Bayern-Wappen entfaltet und begann, durch die Menge zu surfen. Aber statt „FC Bayern München“ lautete das äußere Band des Wappens „FC Bauern Hurensohne“, was in der PG-Version so viel bedeutet wie „FC Farmers, sons of w–s“.
Und das war die Botschaft, die weltweit verbreitet wurde, als Luftaufnahmen live auf YouTube gezeigt wurden.
Dabei handelte es sich um einen Streich zum Saisonende, der offenbar von Fans des Stadtnachbarn des Vereins, 1860 München, ausgeführt wurde. (Foto: Mit freundlicher Genehmigung des YouTube-Kanals des FC Bayern München)
Wie die Fahne auf den Marienplatz gelangte, bleibt ein Rätsel. Für die Verantwortlichen ist es das nicht: In einem der Quadranten waren die Zahlen „1860“ zu sehen.
Der Streich wurde von einigen Bayern-Spielern bemerkt, die Stephan Lehmann, den Moderator der Veranstaltung und langjährigen Stadionsprecher in der Allianz Arena, alarmierten, der die Fans unten anwies, „die Plane einzuholen“. Anschließend wurde es eingefangen und zusammengefaltet, aber nicht bevor es auf der ganzen Welt gesehen wurde.
„Unsere Fans können sich leider nicht revanchieren, denn einen Titel, den es bei 1860 zu feiern gibt, wird es so schnell nicht geben“, sagte Bayern-Vereinspräsident Herbert Hainer gegenüber der Bild.
Es war ein seltener Sieg für 1860. Der Verein hat seit 1966 keine deutsche Meisterschaft mehr gewonnen und erlebte die Neuzeit häufig in Aufruhr.
Sie stiegen 2004 aus der Bundesliga ab und sanken aufgrund finanzieller Probleme und schlechter Ergebnisse bis in die vierte Liga des deutschen Fußballs ab, bevor sie sich in der 3. Liga wieder ansiedelten, wo sie seit 2018 antreten und zuletzt den 8. Platz belegten.








