Seit Donald Trump wieder US-Präsident ist, hagelt es Erlasse, Ankündigungen und Drohungen. Dabei lasse sich eine Linie erkennen, sagt der Leiter der Auslandredaktion, Peter Rásonyi: Trump versucht, seine Macht auszudehnen.
Ein Monat Trump
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In dieser Podcast-Episode:
Viele von Donald Trumps Wahlversprechen wirkten widersprüchlich und unrealistisch. Viele meinten, er werde alles anders machen, wenn er an der Macht sei. Doch weit gefehlt: Trump versucht, alles umzusetzen. Es sei ein «Wirbelsturm» von Neuigkeiten, sagt Peter Rásonyi in der neusten Folge von «NZZ Akzent». Es geht von Asylreformen über die Räumung des Gazastreifens bis hin zu Verhandlungen mit Russland.
Dabei zeige sich Trump stets sehr machtbewusst, so Rásonyi. Trump versucht sogar, das Territorium auszuweiten. So schloss er einen militärischen Einsatz in Grönland oder Panama nicht aus, um dort Gebiete zu annektieren. Anderen Ländern drohte Trump hohe Zölle an, um sie dann aber gleich wieder zurückzunehmen, als die Länder ihm entgegengekommen waren.
Doch Trump setzt nicht nur im Ausland auf Stärke. Er möchte auch seine Macht im Amt ausweiten. So soll Elon Musk in seinem Auftrag die Verwaltung auf Trump-Kurs trimmen. Ausserdem regiert Trump meist mit Erlassen, den Kongress hat er bisher ignoriert. Der Kurs ist klar: Er, der Präsident, bestimmt. Diese Machtpolitik bringe gerade für Europa einige Unsicherheit, sagt Peter Rásonyi. Aber sie könne auch Chancen bieten.
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