23. April 2026
Was sind die wichtigsten Erkenntnisse des Used Vehicle Retail Summit? Welche Märkte für Elektrofahrzeuge (EV) stachen in den neuesten Daten zum EV-Volumen heraus? Tom Geggus, Autovista24-Redakteur, untersucht im Automotive Update-Podcast.
In dieser Folge stellt Autovista24 den Used Vehicle Retail Summit vor, mit Einblicken vom Journalisten Tom Hooker. Außerdem Analyse der weltweiten Verkaufsergebnisse für Elektrofahrzeuge aus China, Europa und Australien.
Abonnieren Sie den Autovista24-Podcast und hören Sie frühere Folgen auf Spotify, Apple und Amazon Music.
Entdecken Sie den Gebrauchtwagenhandel
Der diesjährige Used Vehicle Retail Summit befasste sich mit der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Lage des Einzelhandelssektors. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf Elektrofahrzeuge und darauf, wie mit dem Zustrom von Plug-in-Fahrzeugen auf dem Gebrauchtwagenmarkt umgegangen werden kann.
Zu den Hauptthemen gehörten Trends bei der Einführung von Elektrofahrzeugen und veränderte Verbrauchererwartungen sowie die Beschleunigung der Digitalisierung im Einzelhandel. Zu den weiteren wichtigen Überlegungen gehörten die betriebliche Optimierung sowie der Aufbau von Vertrauen in den Wiederverkauf batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV).
Neue Händlerstrategien, grenzüberschreitende Verkäufe und Berichte zum Zustand der Batterie (SoH) erwiesen sich als heiß diskutierte Themen.
Fokus auf den Einzelhandel mit Elektrofahrzeugen
Der steigende Verkauf gebrauchter Elektrofahrzeuge sorgte für großes Gesprächsthema. Die Redner betonten, wie wichtig es sei, dass die Händler ihre EV-Strategie so schnell wie möglich festigen. Dazu gehört, die Bedenken der Verbraucher bezüglich Elektrofahrzeugen mithilfe von SoH-Daten zu zerstreuen und die Reparatur statt eines Austauschs der Batterie zu prüfen.
Für Verbraucher verkürzt sich der durchschnittliche Weg zum Autokauf. Dies kann auf mehr onlinebasierte Kaufprozesse und eine Zunahme der KI-gestützten Forschung zurückzuführen sein. Laut Referenten zeigen Gebrauchtwagenkäufer auch ein höheres Markenwechselverhalten als Neuwagenkäufer.
Insgesamt ist mittlerweile eine Mischung aus Online- und Präsenzkanälen der bevorzugte Kaufprozess. Die Informationsbeschaffung erfolgt mittlerweile weitgehend digital, doch die Besichtigung des Fahrzeugs muss für viele immer noch persönlich erfolgen. Die Redner identifizierten Möglichkeiten zur Verbesserung des Kaufprozesses, da Technologie dabei helfen kann. Persönliche Beziehungen spielen jedoch immer noch eine entscheidende Rolle.
Linderung der Bedenken der Einzelhandelsverbraucher
Im Rahmen eines sich weiterentwickelnden Kaufprozesses für Verbraucher, Händler und zertifizierte Gebrauchtwagenportale sind jetzt mehr Daten zum Batteriezustand verfügbar. Um dies für Käufer nachvollziehbar zu machen, berechnen einige Portale die Fahrzeugreichweite mithilfe von SoH-Berichten neu.
Unterdessen stellen grenzüberschreitende Verkäufe eine bemerkenswerte Chance dar, die Rentabilität der Händler zu steigern, was sich insbesondere bei BEVs zeigt. Ein Redner betonte, dass es bei vollelektrischen Autos zu erheblichen Schwankungen kommen könne, mit Zyklen von nur 60 Tagen in einem Markt.
Rückläufige Verkäufe von Elektrofahrzeugen
Nach Angaben von EV Volumes gingen die BEV- und Plug-in-Hybrid-Verkäufe (PHEV) im Februar auf den wichtigsten Neuwagenmärkten zurück. China war ein wichtiger Einflussfaktor für diesen Trend, da dort die Verkäufe von Elektrofahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen. Fast die Hälfte aller neuen Elektrofahrzeuge wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 im Land verkauft.
Auch der US-Markt für neue Elektrofahrzeuge ging zwischen Januar und Februar zurück. Im Gegensatz dazu verzeichneten einige europäische Länder wie Deutschland und das Vereinigte Königreich einen Anstieg der BEV- und PHEV-Verkäufe. Unterdessen wuchs der australische Markt für neue Elektrofahrzeuge weiter.








