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Startseite » Schweigegeld-Prozess: Michael Cohen belastet Trump schwer
Welt

Schweigegeld-Prozess: Michael Cohen belastet Trump schwer

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 15, 2024
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Schweigegeld-Prozess: Michael Cohen belastet Trump schwer

Seit Montag sagt Michael Cohen, Trumps früherer Anwalt, gegen den ehemaligen Präsidenten aus. Cohen ist der Kronzeuge im Prozess, bei dem es um die falsche Verbuchung von Schweigegeldzahlungen an eine Pornodarstellerin geht.

Michael Cohen überrascht alle. Viele Stunden hat er im Schweigegeld-Prozess ausgesagt. Cohen, Trumps ehemaliger «Pitbull», gilt als aufbrausend, aggressiv, skrupellos. Wenn Trump von ihm spricht, nennt er ihn bloss den «verurteilten Lügner». Tatsächlich sass Cohen unter anderem wegen Meineids vor dem Kongress eine Gefängnisstrafe ab. Vor Gericht ist er die Sachlichkeit und Höflichkeit in Person. Zwar spricht er viel über Loyalitätskonflikte und den enormen emotionalen Druck, dem er ausgesetzt war, nachdem er sich von Trump abgewandt hatte. Aber er habe dies ruhig und auf eine durchaus überzeugende Art getan, berichten im Gerichtssaal anwesende Medien. «Ich hatte meinen moralischen Kompass verloren», sagte er am Dienstag über seine Zeit mit Trump. «Und ich büsste dafür.»

Tatsächlich hängt fast der ganze Prozess von Cohens Wirkung und Glaubwürdigkeit ab. Denn vieles von dem, was er berichtet, wissen nur er und Trump. Entsprechend werden Trumps Verteidiger versuchen, Cohens Integrität zu demontieren. Wenn allerdings stimmt, was er sagt, und die Geschworenen ihm glauben, dann wird es eng für Trump.

Denn Cohen bestätigt genau das, was die Anklage Trump vorwirft: dass der frühere Präsident seinem Anwalt den Auftrag gab, die Veröffentlichung von Sexgeschichten mit Schweigegeld zu unterdrücken, und zwar, weil sie seinen Wahlkampf vom Jahr 2016 schädigen konnten. Und dass er diese Bezahlungen in der Buchhaltung verschleierte.

«Es ging Trump nicht um Melania»

Ob Trump wirklich mit der Pornodarstellerin Stormy Daniels eine Affäre hatte, wie sie selbst vor Gericht ausführlich darlegte, konnte Cohen nicht sagen. Trump selbst verneint es. Strafrechtlich ist das jedoch nicht relevant. Wichtiger ist, dass das Schweigegeld kurz vor den Wahlen floss, was Trump zugibt. Allerdings sagt er, das sei wegen seiner Frau Melania geschehen und nicht wegen des Wahlkampfs.

Hier widersprach Cohen. Es sagt, er habe Trump direkt darauf angesprochen. «Es ging ihm nicht um Melania; es ging nur um die Kampagne», sagte Cohen. Im Zusammenhang mit der angeblichen Affäre zitierte er Trump mit den Worten: «Die Jungs finden das wahrscheinlich cool. Aber in Bezug auf die Kampagne ist es ein totales Desaster. Die Frauen werden mich hassen.»

Als Trump zu Ohren gekommen sei, dass Daniels mit der Geschichte an die Öffentlichkeit treten wolle, sei er sehr wütend auf Cohen gewesen, sagte dieser, weil es ihm nicht gelungen sei, Daniels schon früher zum Schweigen zu bringen. «Kümmere dich darum», sagte er offenbar seinem Anwalt. Wenn stimmt, was Cohen wiedergibt, handelte es sich beim Schweigegeld eindeutig um Ausgaben im Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl oder im weitesten Sinne um Wahlkampffinanzierung. «Ich möchte, dass Sie die Sache so lange hinausschieben, bis die Wahl überstanden ist», hatte Trump laut Cohen zu ihm gesagt. «Denn wenn ich gewinne, wird es keine Bedeutung mehr haben, weil ich Präsident bin. Und wenn ich verliere, ist es mir sowieso egal.»

Die Unterdrückung von Negativschlagzeilen hatte System

Im Prozess zeichnet sich auch ab, dass das Arrangement mit Stormy Daniels kein Einzelfall war. Um Trumps Image zu pflegen, wurden systematisch negative Artikel unterdrückt. Der frühere Herausgeber des Boulevardblatts «National Enquirer», David Pecker, hatte dieses Vorgehen schon vor zwei Wochen vor Gericht beschrieben; Cohen bestätigte es nun.

Cohen hatte sogar ein Gespräch mit Trump mitgeschnitten, das während des Prozesses abgespielt wurde. Darin gibt Trump Cohen den Auftrag, Karen McDougal 150 000 Dollar zu überweisen. McDougal ist ein früheres «Playboy»-Model, das ebenfalls behauptete, Sex mit Trump gehabt zu haben. Cohen sprach von Trumps «Mikromanagement». Laut seinen Aussagen kümmerte sich Trump bis ins Detail um solche Probleme.

Laut Cohen wusste Trump von den falschen Verbuchungen

Cohen beschrieb ausführlich die komplizierten Abläufe bei den Schweigegeldüberweisungen. Dabei ging es darum, so Cohen, dass Trumps Name auf den Unterlagen nie erwähnt wurde – «um ihn zu schützen und ihn von der Transaktion zu isolieren».

In diesem Zusammenhang berichtete Cohen am Montag von einem Treffen mit Trump und dem Finanzchef der Trump Organization, Allen Weisselberg, im Januar 2017. Laut Cohen hatte ihm Weisselberg bei diesem Gespräch zugesichert, er werde ihm das Schweigegeld, das Cohen Daniels überwiesen hatte, in Tranchen zurückzahlen, und zwar verbucht als «Anwaltskosten». Auf Nachfrage bestätigte Cohen, dass Trump bei dieser Zusage zugegen war. Er sagte, offenbar hätten Trump und Weisselberg das Arrangement vorab besprochen. Auch hatte er den Eindruck, dass Trump mit der Rückzahlung absichtlich zugewartet hatte, bis der Wahlkampf vorüber war. Weisselberg sitzt inzwischen im Gefängnis.

Am Dienstag berichtete Cohen von einem weiteren Treffen mit Trump im Februar 2017 im Oval Office des Weissen Hauses. Laut Cohen sagte ihm Trump bei dieser Gelegenheit, er werde die Checks für Januar und Februar erhalten. Es handelte sich dabei um zwei der insgesamt elf Checks für die angeblichen «Anwaltskosten». Diesen beiden Zeugnissen dürfte eine zentrale Rolle zukommen, weil sie, sofern Cohen die Wahrheit sagt, beweisen würden, dass der Zusammenhang zwischen den Schweigegeldzahlungen und dem Wahlkampf versteckt werden sollte und Trump auf dem Laufenden über die Machenschaften war.

Aber stimmt auch, was Cohen sagt? Er hat schon mehrmals gelogen – um Trump zu decken, wie er heute sagt. Die Frage ist, ob ihm die Jury dieses Mal glaubt.

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