Vom MAGA-Loyalisten zum Antikriegsdissidenten – ist Tucker Carlsons Wende aufrichtig oder eine kluge Neuerfindung?
Der langjährige Donald Trump-Anhänger Tucker Carlson hat in einigen Schlüsselfragen mit dem Präsidenten gebrochen und ist zu einem der entschiedensten Kritiker des Landes an den Beziehungen der USA zu Israel geworden. Carlson greift Stimmen auf, die er einst kritisierte, etwa die New York Times, und seine steigende Popularität hat in Washington, D.C. Spekulationen angeheizt, dass er versuchen könnte, diesen Schwung bis ins Weiße Haus mitzunutzen.
Mitwirkende:
Wajahat Ali – Co-Moderator, demokratieorientierter Podcast
Briahna Joy Gray – Moderatorin, Bad Faith Podcast
Ana Kasparian – Ausführende Produzentin und Moderatorin, The Young Turks
Jude Russo – Chefredakteur, The American Conservative
Auf unserem Radar
Im Vereinigten Königreich einigten sich wenige Tage nachdem ein Messerangriff im Norden Londons zwei jüdische Männer im Krankenhaus zurückließ, ein Großteil der politischen und medialen Klasse des Landes auf das Narrativ, dass Anti-Völkermord-Proteste und der einzige jüdische Führer in der britischen Politik, Zack Polanksi, dafür verantwortlich seien. Meenakshi Ravi analysiert die Medienberichterstattung.
Groß-Israel: Wie eine Randsiedler-Fantasie zum Mainstream wurde
Die israelische Siedlerbewegung hat sich von den Randgebieten zu Einfluss auf wichtige israelische Institutionen entwickelt, darunter auch auf die Medien, wo eine Konstellation von Stimmen darauf drängt, dass Israel neues Territorium erobern soll. Der Horchposten’s Tariq Nafi berichtet über die rasche Normalisierung der Idee eines „Großisraels“.
Mit:
Ben Reiff – Stellvertretender Herausgeber, +972 Magazine
Maya Rosen – stellvertretende Redakteurin, Jewish Currents
Veröffentlicht am 9. Mai 2026






