26. März 2026
Flottenbesucher strömten in Scharen zur Flotte in Deutschland, und Branchenexperten kamen auf die Bühne, um wichtige Erkenntnisse auszutauschen. Autovista24-Redakteur Tom Geggus erfährt im neuesten Automotive Update-Podcast, was bei der Veranstaltung passiert ist.
In dieser Folge teilte Dr. Christof Engelskirchen, Chefökonom und Direktor für professionelle Dienstleistungen in Europa bei JD Power, seine Erkenntnisse über die Flotte. Dazu gehören die Elektrifizierung, die Rolle von Flotten sowie die Chancen und Risiken für diese Unternehmen.
Abonnieren Sie den Autovista24-Podcast und hören Sie frühere Folgen auf Spotify, Apple und Amazon Music.
Flotten und Flotte
Die Flotte findet vom 25. bis 26. März in Düsseldorf statt und heißt Experten und Entscheidungsträger der deutschen Flottenbranche willkommen.
Unter ihnen war ein Team von JD Power, darunter Dr. Christof Engelskirchen, der bei Flotte einen Vortrag hielt. Sein Vortrag trug den Titel „E-Mobilität im Gegenwind – Flotten als Hoffnungsträger und Risikofaktor“. Im Gespräch mit Autovista24-Redakteur Tom Geggus erläuterte er einige der wichtigsten Punkte dieser Präsentation.
Von allen Themen, die einem Saal voller Flottenprofis präsentiert werden konnten, stach eines hervor: Elektrifizierung. Flotten spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung hin zu Elektrofahrzeugen, obwohl die Technologie große Risiken und Chancen birgt.
Flotten hinter dem Lenkrad
Auf den großen EU-Neuwagenmärkten steht die Elektrifizierung weiterhin im Fokus. Laut ACEA machen batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) derzeit jeweils weniger als 30 % der Neuzulassungen in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien aus.
„Das ist ein langer Weg, wenn man bedenkt, was die EU vorgeschrieben hat, nämlich ein 100-prozentiges Abgas-CO2.“2 „Wir wollen unsere Emissionen bis 2035 reduzieren und erreichen nun eine Reduzierung um 90 %“, sagte Engelskirchen. „Wir haben also eine Lücke, die überbrückt werden muss.“
Einer der größten Märkte in der Region, der einen großen Beitrag zur Antriebsentwicklung leistet, ist Deutschland. Da eine große Flottenindustrie einen erheblichen Anteil an den Zulassungen ausmacht, werden diese Unternehmen für die Elektrifizierung von entscheidender Bedeutung sein.
Abwägen bei Flotte
Dieser Wandel bietet Flotten große Chancen. Engelskirchen betonte, dass eine der größten Chancen das zusätzliche Volumen sei, das über Leasinggesellschaften und Banken laufe.
Andere Käufer, etwa private Verbraucher und andere Unternehmen, möchten möglicherweise keine BEV-Vermögensrisiken eingehen. Aber das liegt nicht daran, dass man den Antriebsstrang nicht mag. Dies liegt daran, dass es nicht zu ihrem Kerngeschäft gehört, Vermögensrisiken zu verwalten. Vielmehr sei dies das Geschäft von Banken und Leasinggesellschaften, betonte Engelskirchen.
Leasinggesellschaften verlagern ihre Portfolios nun von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zu 95 % hin zu ausgewogeneren Fahrzeugen. Es ist absehbar, dass sich diese Flotten bis 2035 massiv zugunsten von BEVs verändern werden. Allerdings bringt dieser Übergang auch eigene Risiken mit sich.
„Man muss sich mit den unterschiedlichen Restwert- und Abschreibungsprofilen von Elektrofahrzeugen vertraut machen.“ „Es ist sehr dynamisch“, sagte Engelskirchen. „Es erfordert sicherlich zusätzliche Variablen, die Sie in Ihrem Risikomanagement berücksichtigen müssen.“

-Trustees-of-the-Natural-History-Museum.jpg?trim=72,0,73,0&width=1200&height=800&crop=1200:800&w=1024&resize=1024,1024&ssl=1)







