Ein mit Messern bewaffneter Mann wurde festgenommen, nachdem er in einem Hochgeschwindigkeitszug in Deutschland Pyrotechnik gezündet hatte, wodurch zwölf Menschen verletzt wurden, teilte die Polizei am Freitag mit.
Der Vorfall ereignete sich am späten Donnerstag in einem Intercity-Express-Zug, dem deutschen Äquivalent des französischen TGV, auf dem Weg nach Frankfurt im Westen Deutschlands. Etwa 180 Passagiere wurden evakuiert.
Der Verdächtige wurde von Passagieren in einem Badezimmer eingesperrt, nachdem er die Pyrotechnik gezündet hatte, teilte die Polizei in einer Erklärung mit und fügte hinzu, dass der Mann zwei Messer bei sich trug.
Die Polizei sagte, sie untersuche die Motive des Verdächtigen, aber deutsche Medien berichteten, er habe angeblich mit einem Anschlag gedroht und gesagt, er wolle Menschen töten.
Der Deutschlandfunk berichtete unter Berufung auf Zeugenaussagen, der Mann habe mit Plastikkugeln gefüllte pyrotechnische Gegenstände geworfen.
Mindestens zwölf Passagiere wurden leicht verletzt, darunter einer, der ins Krankenhaus gebracht, aber nach der Behandlung wieder freigelassen wurde, teilte die Polizei mit.
Die Polizei sagte, sie habe den Zug nach gefährlichen Gegenständen durchsucht, aber nichts gefunden.









