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Startseite » Iran beschiesst seine Nachbarn mit Raketen – welche Strategie verfolgt das Mullah-Regime?
Welt

Iran beschiesst seine Nachbarn mit Raketen – welche Strategie verfolgt das Mullah-Regime?

MitarbeiterBy MitarbeiterJanuar 24, 2024
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Iran beschiesst seine Nachbarn mit Raketen – welche Strategie verfolgt das Mullah-Regime?

Mit den Angriffen auf den Irak, Syrien und Pakistan hat Teheran erstmals seit Beginn des Gaza-Krieges selbst militärisch die Muskeln spielen lassen. Es sendet damit wohl auch Signale an Israel – doch die Lage ist komplexer.

Zuerst knallte es in der Nacht auf Dienstag im Irak und in Syrien, nur Stunden später in Pakistan. Alle drei Angriffe hatten den gleichen Absender: Iran. Es überrascht dabei nicht, dass der Raketenbeschuss sofort alarmistische Schlagzeilen in internationalen Medien nach sich zog. Denn es handelte sich um das erste militärische Lebenszeichen Irans seit dem Beginn des Gaza-Kriegs am 7. Oktober.

Iran ist in diesem Konflikt nicht irgendein Akteur – es ist vielmehr die Führungsmacht der sogenannten «Achse des Widerstands», jener diffusen Koalition aus Staaten, Milizen und islamistischen Terrorgruppen, die sich dem Kampf gegen Israel und den Westen verschrieben hat. Die Fäden des Terrors, so heisst es immer wieder, liefen in Teheran zusammen.

Doch das Mullah-Regime hat sich bisher auffallend zurückgehalten, während die Wellenwirkung des Gaza-Kriegs immer weitere Teile des Nahen Ostens erfasste. Obwohl Iran immer wieder geschworen hat, den zionistischen Feind zu zerstören, hat es auf die Gelegenheit verzichtet, der Hamas am 7. Oktober beizustehen und eine zweite Front zu eröffnen. Nach den Raketenangriffen vom Dienstag stellt sich deshalb umso mehr die Frage: Welche Strategie verfolgen die Iraner?

«Teheran stand unter Druck, etwas zu tun»

Die iranischen Revolutionswächter hatten für alle drei Attacken eine Begründung parat. Der Angriff auf die irakische Stadt Erbil soll eine Einrichtung des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad getroffen haben. Bestätigen lässt sich das nicht. Dies sei die Rache gewesen für den Tod des iranischen Generals Razi Mousawi im Dezember, der bei einem mutmasslich israelischen Angriff in der syrischen Hauptstadt Damaskus getötet worden war.

In Nordsyrien trafen die Raketen angeblich islamistische Terroristen, die hinter dem Bombenanschlag vom 3. Januar in der iranischen Stadt Kerman stecken sollen, bei dem über neunzig Menschen getötet wurden. Zu dem Attentat bekannte sich der Islamische Staat, wobei Teheran auch hier israelische Machenschaften vermutete. Der Angriff in Pakistan galt laut den iranischen Revolutionswächtern ebenso einer islamistischen Terrorgruppe.

So stand beim iranischen Beschuss der Nachbarländer wohl tatsächlich die Vergeltung im Vordergrund. «Nach der Tötung von Revolutionswächtern und dem Anschlag von Kerman stand Teheran unter Druck, etwas zu tun», sagt ein Iran-Experte, der aus Sicherheitsgründen nur anonym zitiert werden will. «Das Regime musste einen Schritt gehen, den es der eigenen Klientel im Inland, aber auch der Aussenwelt als Vergeltungsmassnahme präsentieren kann.»

Iran, das in den vergangenen Jahren mit einer schweren Wirtschaftskrise sowie landesweiten Protesten gegen die Kopftuch-Pflicht zu kämpfen hatte, will also nicht zuletzt von den eigenen Problemen ablenken und resolute Handlungsfähigkeit demonstrieren. Trotzdem glauben verschiedene Beobachter in den Raketenangriffen ein verstecktes Warnsignal an Israel entdeckt zu haben. So legten jene Raketen, die in der nordsyrischen Provinz Idlib einschlugen, eine Distanz von rund 1200 Kilometern zurück – die israelische Grossstadt Tel Aviv liegt in der exakt gleichen Reichweite.

Der Gärtner des Terrors

Trotzdem sei es nicht im Interesse Teherans, selber aktiv in den Nahostkonflikt einzugreifen, sagt der Iran-Experte. «Iran weiss, dass es militärisch absolut unterlegen ist. Ein Angriff auf Israel zöge eine Eskalation nach sich, die Iran massiv in Bedrängnis bringen würde.»

Die iranischen Raketenangriffe von dieser Woche verstärken dennoch die Spannungen im Nahen Osten, der so instabil ist wie schon lange nicht mehr. Die bei Journalisten beliebte Frage «Droht jetzt eine Eskalation?» stellt sich eigentlich gar nicht mehr – denn die Lage ist längst eskaliert. Auf den Hamas-Angriff vom 7. Oktober folgte der Krieg im Gazastreifen, darauf reagierte wiederum die libanesische Schiiten-Miliz Hizbullah mit anhaltendem Beschuss an der israelischen Nordgrenze. Darauf folgten Angriffe von weiteren Milizen auf amerikanische Militärbasen, das jemenitische Huthi-Regime beschiesst seit Wochen Handelsschiffe im Roten Meer, und im von Israel besetzten Westjordanland haben Angriffe palästinensischer Terroristen deutlich zugenommen.

All diese Aktionen haben einen kleinsten gemeinsamen Nenner: Iran. Denn Teheran hat in den vergangenen Jahren die eigene militärische Unterlegenheit gegenüber Israel und dem Westen in eine gewiefte Strategie der asymmetrischen Kriegsführung umgemünzt.

Indem es palästinensische Terrorgruppen, den libanesischen Hizbullah oder die Huthi mit Waffen, Geld und Geheimdienstinformationen versorgte, hat es mit der «Achse des Widerstands» nicht nur eine Kulisse der Abschreckung herangezüchtet, sondern auch Instrumente geschaffen, mit denen es die Region gezielt destabilisieren, Israel unter Druck setzen sowie den westlichen Einfluss unter Führung der USA zurückdrängen kann. Iran selbst kann quasi aus der warmen Stube zuschauen – wie ein Gärtner, der zwar seine Pflanzen regelmässig giesst, aber selber lieber nicht im Regen steht.

Übermütige Verbündete

Dennoch wäre es falsch, hinter jeder Attacke in der Region die leitende Hand oder auch nur das Plazet des Mullah-Regimes zu vermuten. So war Teheran laut amerikanischen Geheimdienstinformationen nicht über den Hamas-Angriff vom 7. Oktober informiert. Ebenso sind sich Experten uneins, ob Iran die Huthi-Angriffe im Roten Meer angestossen hat oder nicht doch die jemenitische Gruppe selbst, die sich spätestens seit dem Gegenschlag der amerikanischen Luftwaffe zum Rockstar der Israel-Feinde aufgeschwungen hat.

«Das Erfolgsrezept hinter Irans Verbündeten ist, dass es eine Interessenkonvergenz gibt. Diese Konvergenz hat aber auch ihre Grenzen», sagt der Iran-Experte. Teheran würde die Gruppen zwar «kultivieren», diese hätten aber nach wie vor einen grossen Handlungsspielraum.

Womöglich liegt genau in diesem Aspekt die Gefahr. Zwar zeigt das bisherige Verhalten Irans – und auch des Hizbullah –, dass eine weitere Ausweitung des Konflikts nach Möglichkeit vermieden werden soll. Doch es besteht das Risiko, dass durch eine übermütige Aktion eines Verbündeten die Lage so weit ausser Kontrolle gerät, dass auch Iran in den Konflikt hineingezogen wird. Bis dahin wird es das Mullah-Regime aber bei symbolischen Vergeltungsschlägen belassen.

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