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Startseite » Mazda 6e führt BEV-Technologie in traditionelles Design ein
Mobilität

Mazda 6e führt BEV-Technologie in traditionelles Design ein

MitarbeiterBy MitarbeiterOktober 22, 2025
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Foto eines hellgrauen Mazda e6 vor einem Haus in einer Schotterauffahrt.

Der Mazda 6e ist das erste batterieelektrische Fahrzeug (BEV) des japanischen Automobilherstellers. Äußerlich bleibt es mit einem sportlichen Design seinen Wurzeln treu. Aber verbirgt sich dahinter etwas völlig anderes? Phil Curry, Redakteur für Sonderinhalte bei Autovista24, bespricht das Modell zusammen mit regionalen Experten in diesem neuesten Einführungsbericht.

Mazda dürfte vor allem für seine Roadster- und Coupé-Modelle bekannt sein. Jetzt hat der japanische Automobilhersteller ein elegantes und sportliches Fastback auf den Markt gebracht, das Funktionalität und Design mit einem vollelektrischen Antriebsstrang vereint.

Aber bietet Mazdas erstes BEV den Autofahrern etwas anderes? Wie kann es sich in einem zunehmend überfüllten Markt von der Konkurrenz abheben?

Der neueste Markteinführungsbericht von Autovista24 vergleicht den Mazda 6e mit seinen wichtigsten Konkurrenten in Österreich, Deutschland und Spanien. Regionale Experten geben außerdem eine Aufschlüsselung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Fahrzeugs.

Mutiges Design für den Mazda 6e

Der Mazda 6e hat ein beeindruckendes Erscheinungsbild. Der Autobauer hat seine „Kodo“-Designphilosophie in das Modell einfließen lassen. Dieses „Soul of Motion“-Konzept sorgt für fließende Linien und ein starkes Erscheinungsbild, das Bewegung auch dann darstellt, wenn das Auto stillsteht.

Von vorne verfügt der Grillbereich über eine integrierte Beleuchtung, die für einen 3D-Stil auf der ebenen Fläche sorgt. Während einige BEV-Modelle auf ein Design ohne Grill umgestiegen sind, hat Mazda diesen Look beibehalten. Dadurch wird die Frontpartie des 6e aufgelockert, was ihm eine definierte, aber dennoch subtile Haltung verleiht.

Grauer Mazda 6e, fotografiert von vorne auf einer asphaltierten Straße.
Quelle: Mazda
Grauer Mazda 6e, fotografiert von hinten auf einer asphaltierten Straße.
Quelle: Mazda
Grauer Mazda 6e, fotografiert von der Seite auf einer asphaltierten Straße.
Quelle: Mazda

Das Seitenprofil zeigt deutlich die Designphilosophie von Mazda. Das Fließheck zeichnet sich durch coupéartige Linien und ein dramatisch abgeschrägtes Heck aus, das die Sportlichkeit der anderen Modelle der Marke auf den Punkt bringt. Am Heck sorgt dieses schräge Dach für eine längere Optik. Der eingekerbte Kofferraumdeckel lenkt das Auto nach vorne und unterstreicht die Seele der Bewegung.

Daher hat der Mazda 6e ein Premium-Aussehen, das seine Preismerkmale in Abrede stellt. Dies dürfte die Attraktivität insbesondere bei Neueinsteigern der Marke erhöhen.

Ein anderer Ansatz

Im Inneren vermittelt das 6e ein erstklassiges Gefühl. Die hochlehnigen Sitze und der lange Mittelteil umhüllen Fahrer und Beifahrer. Ein schwebender Kanal zwischen den Vordersitzen bietet außerdem viel Stauraum mit Getränkehaltern und kabellosem Aufladen des Telefons.

Das Armaturenbrett ist eher spärlich. Hinter dem Lenkrad mit seiner flachen Basis befindet sich ein 10,2-Zoll-Bildschirm für Fahrerinformationen. In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein größerer 14,6-Zoll-Bildschirm, während der Rest des Cockpits schmaler wird und sich bis zu den Türverkleidungen erstreckt.

Der 6e wurde in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Automobilhersteller Changan entwickelt. Die Bedienelemente des Fahrzeugs zeigen diese Anordnung am deutlichsten, denn im Mazda 6e gibt es keine physischen Tasten.

Offener Kofferraum des Mazda 6e
Quelle: Mazda
Foto der Rücksitze des Mazda 6e
Quelle: Mazda
Vordersitze des Mazda 6e
Quelle: Mazda
Digitales Armaturenbrett-Display und Lenkrad des Mazda 6e
Quelle: Mazda

Stattdessen erfolgt der Zugriff auf alle Einstellungen über den Touchscreen, wie es bei Modellen aus China üblich ist. Für den japanischen Automobilhersteller fühlt sich dies wie eine Abkehr an, da die Vorgängermodelle über eine Reihe von Knöpfen und Knöpfen verfügten, die einen einfachen Zugriff ermöglichen.

Während der Innenraum ein klares und minimalistisches Design bietet, sind die Bedienelemente schwer zugänglich. Am unteren Bildschirmrand befindet sich eine permanente Symbolleiste, die Benutzern Zugriff auf die Klimasteuerung gewährt.

Im Fond schränkt die abfallende Dachlinie die Kopffreiheit für größere Insassen ein, während ein höherer Boden den Komfort beeinträchtigt. Aufgrund der Größe des Modells ist jedoch ausreichend Beinfreiheit für alle vorhanden.

Der Kofferraum bietet mit 330 Litern reichlich Platz. Der Mazda 6e verfügt außerdem über einen 70-Liter-Kofferraum zur Kabelaufbewahrung und für zusätzlichen Komfort.

Optionen im Mazda 6e

Mazda bietet den 6e wahlweise mit zwei Batterien an. Das Modell mit kürzerer Reichweite ist mit einer 68,8-kWh-LFP-Batterieeinheit ausgestattet, während die Version mit größerer Reichweite über eine 80-kWh-NCM-Energiezelle verfügt.

Nach Angaben des Autoherstellers ermöglicht die kleinere Batterie eine Reichweite von bis zu 300 Meilen (482 km). Mittlerweile bietet das größere Gerät eine Reichweite von 345 Meilen. Es ist jedoch der LFP, der bessere Ladezeiten bietet und in 22 Minuten von 10 % auf 80 % reicht. Außerdem ermöglicht es dem Elektromotor eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,6 Sekunden.

Die NCM-Einheit ist auf eine maximale Ladeleistung von 90 kW begrenzt. Das bedeutet, dass eine Aktualisierung von 10 % auf 80 % 45 Minuten dauert, während die Geschwindigkeit von 0 auf 100 km/h in 7,6 Sekunden erreicht wird. Bei einem Unterschied von nur 45 Meilen zwischen den beiden Optionen müssen Käufer darüber nachdenken, was wichtiger ist: Entfernung oder Ladezeit.

Eine neue Fahrt

Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten kann sich die Beschleunigung gelegentlich träge anfühlen. Der Mazda 6e erreicht in dieser Hinsicht nicht das Niveau anderer BEV-Modelle. Die Lenkung ist leichtgängig, kann sich aber etwas abgekoppelt anfühlen, während die Karosserie nur sehr wenig rollt.

Nahaufnahme des Kühlergrills des Mazda 6e.
Quelle: Mazda
Foto eines Mazda 6e-Leichtmetallrads mit Reifen.
Quelle: Mazda
Foto des Heckspoilers eines grauen Mazda 6e
Quelle: Mazda

Das Bremsen ist ebenfalls gut, allerdings gibt es keine Möglichkeit zum Fahren mit einem Pedal, wie es bei einigen anderen vollelektrischen Modellen der Fall ist. Mazda bietet im 6e vier Rekuperation-Bremsmodi, die jedoch über den Touchscreen und nicht über das Lenkrad aufgerufen werden können. Dies bedeutet, dass einige Fahrer aus Bequemlichkeitsgründen möglicherweise die Standardbremsstufen verlassen und sich die zusätzliche Energie entgehen lassen.

Insgesamt ist der Mazda 6e ein elegantes und gut gestaltetes Auto. Fahrer und Passagiere werden sich in einem Auto wohlfühlen, das seinem Status nicht gerecht wird. Allerdings ist das Modell ein Aufbruch für den Autobauer. Als erstes BEV gingen einige der traditionellen Mazda-Elemente wie Leistung und Interaktivität verloren. Doch für neuere Fahrer, die nicht diese Ansichten über die Marke haben, dürfte der Mazda 6e attraktiv sein.

Sehen Sie sich das interaktive Dashboard an, das den Mazda 6e in Österreich, Deutschland und Spanien bewertet. Das interaktive Dashboard präsentiert neue Preise, prognostizierte Restwerte und eine SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken).

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