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Startseite » Trump nutzt die Brände in Kalifornien für politische Breitseiten
Welt

Trump nutzt die Brände in Kalifornien für politische Breitseiten

MitarbeiterBy MitarbeiterJanuar 10, 2025
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Trump nutzt die Brände in Kalifornien für politische Breitseiten

Während in Los Angeles die Flammen wüten, hat Donald Trump die Schuldigen bereits ausgemacht: den Gouverneur Gavin Newsom und eine fast ausgestorbene Fischart.

Über 2000 Häuser haben die Waldbrände in Südkalifornien bereits zerstört und mindestens zehn Menschenleben gefordert. Oft sind die Feuerwehrleute machtlos, weil die Hydranten in dem hügeligen Gebiet kein Wasser mehr hergeben oder starke Winde den Einsatz von Flugzeugen oder Helikoptern behindern.

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Während die Behörden verzweifelt versuchen, die Lage in den Griff zu bekommen, hat Donald Trump die Verantwortlichen für die Tragödie indes bereits benannt. Kaliforniens Gouverneur, Gavin Newsom, habe sich geweigert, eine Deklaration zu unterzeichnen, die es erlaubt hätte, viele Millionen Gallonen an überschüssigem Regen- und Schmelzwasser aus dem Norden in die nun von den Bränden betroffenen Gebiete umzuleiten, schrieb der angehende Präsident am Mittwoch auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Und dies alles nur, weil Newsom einen «im Grunde wertlosen Fisch namens Smelt» habe retten wollen. Jetzt müssten die Menschen den «ultimativen Preis» dafür bezahlen.

Eine grosse Kontroverse um einen kleinen Fisch

Wie bei früheren Gelegenheiten bezeichnete Trump den kalifornischen Gouverneur als Gavin Newscum – ein beleidigendes Wortspiel mit dem englischen Ausdruck für Abschaum (scum). «Er ist schuld daran», schrieb Trump. «Ich werde von diesem unfähigen Gouverneur fordern, dass er schönes, sauberes, frisches Wasser nach Kalifornien fliessen lässt.»

Newsoms Pressestelle wies Trumps Vorwürfe entschieden zurück. Die vom künftigen Präsidenten erwähnte Deklaration – die «water restoration declaration» – existiere nicht. «Das ist eine reine Erfindung.» Auf Trumps Vorwürfe könne er fast nicht antworten, meinte Newsom am Mittwoch in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN vor dem Hintergrund brennender Häuser. Menschen müssten fliehen, einige hätten ihr Leben verloren und Familien ihre Häuser. «Und dieser Typ will dies politisieren.»

Die von Trump neu angefachte Kontroverse um die kalifornische Wasserversorgung und den vom Aussterben bedrohten Delta Smelt reicht weit zurück. Im Grunde geht es um die Frage, wie viel Wasser die Bauern im Central Valley aus den Flüssen Sacramento und San Joaquin abzweigen dürfen, um das ökologische Gleichgewicht im Delta und in der Bucht von San Francisco nicht zu gefährden. Dabei geht es offenbar nicht nur um das Überleben des Smelt, sondern auch anderer Fischarten wie etwa des Lachses. Gleichzeitig seien bestimmte Abflussmengen notwendig, damit nicht zu viel salziges Meerwasser in das Delta gelange, schrieb das Umweltnachrichtenportal von «Politico» im September.

Trump hat sich bereits im Wahlkampf 2016 auf die Seite der Verbraucher und gegen die Bedenken der Umweltschützer gestellt. Bei einem Wahlkampfauftritt im Central Valley versprach er: «Wenn ich gewinne, werde ich den Zugang zum Wasser öffnen, damit eure Farmen überleben.» Es gebe keine Trockenheit in Kalifornien, nur ein Versorgungsproblem, «weil sie alles Wasser in den Ozean fliessen lassen».

Anführer des linken Widerstands

Ob eine wie von Trump vorgeschlagene Umleitung von Wasser die Tragödie hätte verhindern können, scheint derweil fraglich. In den Hügeln des Küstenorts Pacific Palisades etwa trockneten die Hydranten aus, weil die Wassertanks nicht schnell genug nachgefüllt werden konnten, um den Druck aufrechtzuerhalten. Der Verbrauch der Feuerwehr war zu gross. Und die Infrastruktur war nicht für ein Feuer bereit, das sich aufgrund grosser Trockenheit und starker Winde rasant ausbreitete. Daniel Swain von der University of California machte gegenüber der «Los Angeles Times» den Klimawandel für das extreme Wetter verantwortlich – ein Phänomen, das Trump immer noch gerne verharmlost.

Trotzdem doppelte Trump am Mittwoch kurz vor Mitternacht nochmals mit einem weiteren Post im Internet nach. Eine der schönsten Regionen der USA sei abgebrannt. «Es bleibt nur noch Asche übrig, und Gavin Newscum sollte zurücktreten. Das ist alles sein Fehler!!!»

Dass Trump die Katastrophe politisiert, ist nicht überraschend. Kalifornien ist eine demokratische Hochburg, die sich etwa auch in der Klimapolitik in einer Pionierrolle sieht. Newsom hat sich derweil als Präsidentschaftskandidat für 2028 positioniert und will in den nächsten vier Jahren den Widerstand gegen die konservative Agenda des neuen Präsidenten mit anführen. Trump möchte deshalb diese Gelegenheit nicht verpassen, um Kalifornien als Paradebeispiel einer gescheiterten linken Politik darzustellen.

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