Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Die NASA will ein Feuer auf dem Mond entzünden – aber es dient der Wissenschaft

Die NASA will ein Feuer auf dem Mond entzünden – aber es dient der Wissenschaft

Juli 7, 2026
Video. Künstler erschaffen riesige Meerestiere aus Sand

Video. Künstler erschaffen riesige Meerestiere aus Sand

Juli 6, 2026
FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Mohamed Salah und die Geister der „goldenen Generation“ Ägyptens | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Mohamed Salah und die Geister der „goldenen Generation“ Ägyptens | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Juli 6, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Dienstag, Juli 7
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Er ermordete drei kleine Mädchen: Der Attentäter von Southport ist zu mindestens 52 Jahren Haft verurteilt worden
Welt

Er ermordete drei kleine Mädchen: Der Attentäter von Southport ist zu mindestens 52 Jahren Haft verurteilt worden

MitarbeiterBy MitarbeiterJanuar 23, 2025
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Er ermordete drei kleine Mädchen: Der Attentäter von Southport ist zu mindestens 52 Jahren Haft verurteilt worden

Der Jugendliche, der im Sommer 2024 drei junge Mädchen erstach, war fasziniert von extremer Gewalt. Nun will der britische Premierminister die Definition von Terrorismus ausdehnen. Allerdings sieht er sich auch mit dem Vorwurf der Vertuschung konfrontiert.

Der Anschlag auf eine Tanzklasse für junge Fans der Musikerin Taylor Swift in der nordenglischen Stadt Southport vom vergangenen Juli hat sich in das kollektive Gedächtnis der Britinnen und Briten eingebrannt. Erschreckt hat zum einen die Brutalität des damals minderjährigen Täters, der die Mädchen mit einem Messer massakrierte. Der in Wales geborene Sohn rwandischer Einwanderer ermordete drei Mädchen im Alter von sechs, sieben und neun Jahren und verletzte weitere Kinder sowie zwei Betreuerinnen.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Am Donnerstag nun wurde er von einem Gericht zu 52 Jahren Haft verurteilt. Richter Julian Goose, der die Handlungen des Täters als «böse» bezeichnete, verurteilte diesen in seiner Abwesenheit. Der Täter hatte sich geweigert, zum Gericht zurückzukehren, nachdem er zweimal wegen Störung der Verhandlung des Saales verwiesen worden war.

Am Montag hatte sich der inzwischen 18-jährige Täter vor Gericht wegen dreifachen Mordes und zehnfachen versuchten Mordes schuldig bekannt. Ausserdem gab er terroristische Delikte zu: So hatte der Teenager das biologische Gift Rizin produziert und im Internet eine Anleitung der Terrororganisation Kaida mit Tipps zur Verübung von Anschlägen heruntergeladen. Nach Monaten der Aussageverweigerung kam das Geständnis überraschend, doch es macht die Beweisführung in einem längeren Prozess hinfällig.

Sonderling ohne Ideologie

Mit dem Prozessauftakt kamen auch verstörende Details ans Licht, die bis anhin wegen der sehr strengen britischen Gesetze nicht veröffentlicht werden durften. Insgesamt entsteht der Eindruck eines Versagens der Sicherheitsbehörden. Sie waren schon lange vor der Tat auf den Attentäter aufmerksam gemacht worden.

Dreimal war der Jugendliche dem Anti-Terrorismus-Programm Prevent gemeldet worden. Das Programm soll Individuen beobachten, die einer extremistischen Ideologie wie dem Islamismus oder dem Rechtsextremismus verfallen sind und daher als potenzielle Attentäter gelten. Im Fall des Täters von Southport aber sahen die Behörden von einer Intervention ab. Der Grund: Der Jugendliche, der in einem strenggläubigen christlichen Elternhaus aufwuchs, passte nicht in die herkömmlichen Schubladen des Terrorismus.

So folgte der Sonderling keiner Ideologie wie dem Islamismus oder dem Rassenhass. Er war vielmehr fasziniert von extremer Gewalt an und für sich. Er interessierte sich gleichermassen für Massaker an Schulen wie für die jihadistischen Anschläge von 2017 in London und Manchester. Eine Faszination übte auf den Teenager auch die Incel-Szene von gewaltbereiten Frauenhassern aus. Weil ein klares ideologisches Motiv fehlte, wurde die Messerattacke von Southport von der Polizei auch nicht als terroristisches Delikt eingestuft.

Der Jugendliche, der auch der Polizei und den Sozialdiensten bekannt war, konsumierte gewaltverherrlichende Inhalte im Internet. Doch entspricht er nicht dem Bild des einsamen Wolfes, der sich im stillen Kämmerlein radikalisiert und dann überraschend zur Tat schreitet. Vielmehr war der Aussenseiter immer wieder durch seine Gewaltbereitschaft aufgefallen. Im Alter von 13 Jahren wurde er von der Schule geworfen, nachdem er mit einem Messer zum Unterricht erschienen war. Später kehrte er mit einem Hockeyschläger bewaffnet in die Schule zurück, um sich an ehemaligen Klassenkameraden zu rächen.

«Gigantische Vertuschung»?

Premierminister Keir Starmer räumte am Dienstag in einer Rede an die Nation schwerwiegende Fehler der Staatsorgane ein, die beim Schutz der Bevölkerung versagt hätten. Er kündigte eine Untersuchung an. Er machte aber auch deutlich, dass er die gesetzliche Definition von Terrorismus anpassen will, damit auch Attentäter ohne klare politische Ideologie erfasst werden können.

Gleichzeitig verwehrte sich Starmer gegen den Vorwurf, er und seine Minister hätten der Bevölkerung Informationen vorenthalten. Nigel Farage hingegen, der Chef der nationalistischen Reform-Partei, sprach von einer «gigantischen Vertuschung». Die Fehlinformation, der Attentäter sei ein erst kurz vor der Tat irregulär über den Ärmelkanal gelangter Islamist, hatte im Sommer die Ausschreitungen befeuert. Dies wurde rasch dementiert. Doch hat die Öffentlichkeit erst jetzt erfahren, dass der Attentäter den Behörden durchaus bekannt gewesen war, dass er eine Terroranleitung der Kaida besessen und Gift produziert hatte.

Starmer begründete das lange Schweigen mit der Gefahr einer Torpedierung des Prozesses. Tatsächlich untersagen die strengen britischen Gesetze die Veröffentlichung von Informationen, die die Geschworenen beeinflussen könnten. Allerdings wäre es der Regierung wohl in der kurzen Frist vor der offiziellen Anklageerhebung frei gestanden, mehr Details zum Täter zu veröffentlichen. Offen ist, ob dies die Ausschreitungen verhindert hätte.

Die Bluttat war der Auslöser für die schwersten Ausschreitungen in Grossbritannien seit Jahren. Fremdenfeindliche Krawallmacher schreckten auch vor Brandanschlägen gegen Unterkünfte von Asylsuchenden nicht zurück.

Weiter Lesen

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Mohamed Salah und die Geister der „goldenen Generation“ Ägyptens | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Mohamed Salah und die Geister der „goldenen Generation“ Ägyptens | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Syrien verschiebt erste Sitzung des Übergangsparlaments ohne Begründung | Nachricht

Syrien verschiebt erste Sitzung des Übergangsparlaments ohne Begründung | Nachricht

Trump lobt Amerikaner in sturmverzögerter Rede zum 250. Jahrestag | Newsfeed

Trump lobt Amerikaner in sturmverzögerter Rede zum 250. Jahrestag | Newsfeed

Trump deutet an, dass Israels Benjamin Netanjahu die USA bereits nächste Woche besuchen könnte | Donald Trump-Nachrichten

Trump deutet an, dass Israels Benjamin Netanjahu die USA bereits nächste Woche besuchen könnte | Donald Trump-Nachrichten

Trump lobt die Armee und wettert in seiner Rede zum 250. Jahrestag der USA gegen den Kommunismus | Donald Trump-Nachrichten

Trump lobt die Armee und wettert in seiner Rede zum 250. Jahrestag der USA gegen den Kommunismus | Donald Trump-Nachrichten

Ist Chinas neues Gesetz zur ethnischen Einheit ein Schritt in Richtung Zwangsassimilation? | Fernsehsendungen

Ist Chinas neues Gesetz zur ethnischen Einheit ein Schritt in Richtung Zwangsassimilation? | Fernsehsendungen

Redakteurfavoriten

Video. Künstler erschaffen riesige Meerestiere aus Sand

Video. Künstler erschaffen riesige Meerestiere aus Sand

Juli 6, 2026
FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Mohamed Salah und die Geister der „goldenen Generation“ Ägyptens | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Mohamed Salah und die Geister der „goldenen Generation“ Ägyptens | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Juli 6, 2026
Archäologen finden bei Ausgrabungen in Thailand zwei Goldringe, die 2.000 Jahre alt sind

Archäologen finden bei Ausgrabungen in Thailand zwei Goldringe, die 2.000 Jahre alt sind

Juli 6, 2026
Video. Mexiko-Fans sind untröstlich, als der Traum von der Weltmeisterschaft zu Ende geht

Video. Mexiko-Fans sind untröstlich, als der Traum von der Weltmeisterschaft zu Ende geht

Juli 6, 2026
Niklas Sule: Ex-Deutschland-Verteidiger, 30, macht seinen Rücktritt rückgängig und wechselt zum Amateurverein

Niklas Sule: Ex-Deutschland-Verteidiger, 30, macht seinen Rücktritt rückgängig und wechselt zum Amateurverein

Juli 6, 2026

Neueste Nachrichten

Tausende Menschen strömen bei großen „Pink Flamingo“-Protesten gegen die Regierung durch die Straßen von Tirana

Tausende Menschen strömen bei großen „Pink Flamingo“-Protesten gegen die Regierung durch die Straßen von Tirana

Juli 5, 2026
Syrien verschiebt erste Sitzung des Übergangsparlaments ohne Begründung | Nachricht

Syrien verschiebt erste Sitzung des Übergangsparlaments ohne Begründung | Nachricht

Juli 5, 2026
Serben sind keine „kleinen Russen“, sagt die ehemalige Premierministerin Ana Brnabić

Serben sind keine „kleinen Russen“, sagt die ehemalige Premierministerin Ana Brnabić

Juli 5, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?