Deutschland hat am Samstag seine Reiseempfehlungen für den Nahen Osten verschärft, nachdem die USA und Israel Angriffe gegen den Iran durchgeführt und Vergeltungsmaßnahmen aus Teheran ergriffen hatten.
Berlin habe Reisewarnungen für Bahrain, Irak, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ausgesprochen, teilte das Außenministerium nach einer Krisensitzung der Regierung mit.
Deutschen Staatsangehörigen wurde die Ausreise aus dem Libanon empfohlen, für Iran gilt diese Empfehlung bereits seit 2022.
Die USA und Israel starteten am Samstag eine massive Angriffswelle gegen den Iran, bei der Teherans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei getötet wurde.
Seitdem hat der Iran Vergeltungsraketenangriffe auf US-Verbündete in der Region durchgeführt, darunter auch auf Golfstaaten, die US-Stützpunkte beherbergen.
Kuwait, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel gehörten zu den Ländern, die am Sonntag ihre Lufträume für den zivilen Verkehr gesperrt und damit die Annullierung Tausender Flüge in den und aus dem Nahen Osten erzwungen haben.
Zu den namhaften Fluggesellschaften, die Linienflüge gestrichen haben, gehörten Emirates, Etihad, Air France, British Airways, Air India, Turkish Airlines und Lufthansa.
Laut der Flugverfolgungsseite FlightAware waren bis Sonntag, 10 Uhr GMT, weltweit mehr als 6.700 Flüge verspätet und 1.900 gestrichen worden, zusätzlich zu den Tausenden am Vortag.








